11 Fragen an…. Friedrich Kalpenstein.

Friedrich Kalpenstein – lacht fast immer.

Friedrich Kalpenstein wurde 1971 in Freising bei München geboren. Der gelernte Zahntechniker wechselte 1998 in den Außendienst und vertreibt bis heute Dentalprodukte.

Zum Schreiben gefunden hat Friedrich Kalpenstein durch seinen Sohn. Vor dem Einschlafen ließ er sich spontan Gute-Nacht-Geschichten für ihn einfallen. Als sein Sohn eine Geschichte so schön fand, dass er sie ein zweites Mal hören wollte, geriet der Vater in Verlegenheit. Er nahm sich vor, seine Geschichten fortan aufzuschreiben, und so wurde das Autorenfeuer in ihm entfacht.

Im Jahr 2007 verfasste Friedrich Kalpenstein seine erste Kurzgeschichte unter dem Titel »Träum‘ mir einen Freund«. Fünf Jahre später veröffentlichte er unter dem Pseudonym Friedrich Kalpenstein sein erstes Kinderbuch als E-Book mit sieben Kurzgeschichten. Weitere Kinderbücher folgten.

Friedrich Kalpensteins schriftstellerische Motivation veränderte sich bald. Deshalb ließ er seinen Kinderbüchern zwei humorvolle Romane für Erwachsene folgen. Darin erzählt er schwungvoll und witzig von Situationen, die jeder kennt – vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags eben. Die besten Geschichten schreibt das Leben.

Der erste Roman »Ich bin Single, Kalimera!« erschien 2013 als E-Book im Selbstverlag. Ein Jahr später folgte »Wie Champagner«. Friedrich Kalpenstein lebt in der Nähe von Freising im Ampertal.

Soviel zu fremden Quellen – wir haben das Original! Unsere „11 Fragen an….“ höchstpersönlich von Friedrich beantwortet – originaler und origineller geht´s wohl kaum….:

  • Wenn Du nur 5 Worte hast, um dich selbst zu beschreiben. Was würdest Du sagen?

ungeduldig, humorvoll, schlaflos, enthusiastisch, bayerisch.

  • Was war Dein Lieblingsbuch als Kind und als Jugendlicher?

Als Kind „Gift hat keine Kalorien“ von Alfred Hitchcock, und als Jugendlicher meist Bücher von Filmen, die aktuell im Kino liefen. Wie z. B. „Zurück in die Zukunft“ oder „Ghostbusters“.

  • Was liest du heute am Liebsten?

Bücher von Rita Falk, Jörg Maurer und Dora Heldt.

  • Gibt es auch Bücher, die du nur gezwungenermaßen oder nie zu Ende gelesen hast? Welche (und warum)?

Ja. Bücher von Stephen King. Damit ging es mir schon immer genauso wie mit den Filmen. Ich probiere es immer wieder, aber … es gruselt mich dann doch zu sehr.

  • Wie bist du selbst zum Schreiben gekommen?

Als mein Sohn klein war, habe ich mir für ihn vor dem Schlafengehen Geschichten ausgedacht. Er wollte aber immer wieder dieselben hören und so schrieb ich sie auf. Es wäre ein Drama gewesen, hätte ein und dieselbe Geschichte jedes Mal ein anderes Ende gefunden. Ein paar Jahre später habe ich dann diese Gute-Nacht-Geschichten selbst veröffentlicht. Es war nur noch eine Frage der Zeit, dass ich Geschichten für Erwachsene schreiben wollte. 2014 erschien dann mein erster Roman „Ich bin Single, Kalimera“.

  • Wieso dieses Genre (autobiographischer?!? humorvoller Roman)?

Natürlich nehme ich mich selbst immer ein wenig mit, wenn ich beim Schreiben in meinem Kopf auf Wanderschaft gehe. Autobiographisch schreibe ich aber nicht. Ich beobachte gerne und speichere schnell das Erlebte ab. Irgendwann füge ich dann diese Erlebnisse meinen Protagonisten zu und überzeichne sie ein wenig. Letztendlich kann man fast allem etwas Komisches abgewinnen. Ich lache sehr gerne, da liegt es nahe, dieses Genre zu bedienen.

  • Wieso Griechenland? Was verbindet dich mit diesem Land?
Friedrich´s Rhodos

Die meisten Ideen zu „Ich bin Single, Kalimera“ kamen mir einfach in meinem Griechenlandurlaub. Mir hat dieser Urlaub auf Rhodos sehr gut getan. Also wollte ich auch meiner Hauptfigur (Herbert) diese Reise gönnen. Ich habe während dieses Urlaubs sehr viele Notizen gemacht. Ein paar Monate später war mein erster Roman geboren.

  • Sind die Handlungen und Protagonisten deiner Bücher reine Fiktion oder gibt es da Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Geschehen und realen Personen oder gar autobiographische Züge?

Die Personen in meinen Romanen sind frei von mir erfunden. Ihre Charakterzüge, Aussehen, Alter usw., das alles entspringt meiner Fantasie. Zumeist lasse ich sie dann Dinge durchleben, die ich entweder selbst erlebt, oder zumindest beobachtet habe. Der Rest ist reine Fiktion. Über Personen die ich kenne, schreibe ich nicht.

  • Woher nimmst du die Inspiration für deine Bücher? Was treibt dich um?

Der reine Alltag. Ich sehe etwas, merke es mir und baue diese Dinge dann in meine Bücher ein. Es gibt eine Stelle im Roman „Ich bin Single, Kalimera“. Ein Mann liegt mit seiner Frau am Pool. Plötzlich zückt er eine Fliegenklatsche und macht sich damit unter freiem Himmel auf die Jagd. Dabei macht er auch vor den Schenkeln seiner Gattin nicht halt. Seien wir mal ehrlich: So etwas kann einem von selbst nicht einfallen.

  • Vielleicht hast du vom 1. deutsch-griechischen Lesefestival im September 2013 in Paleochora auf Kreta gehört. Für 2016 steht ein weiteres solches an – auf Kreta oder „irgendwo“ in Griechenland. Was hältst von einer solchen interkulturellen Initiative und hättet du Lust, daran teilzunehmen?

Ich halte davon sehr viel. Für die deutsch-griechische Beziehung ist ein Festival dieser Art sicherlich förderlich. Lesen verbindet. Ich wäre jederzeit gerne 2016 dabei. Mit seinen Lesern persönlich in Kontakt treten zu können ist für jeden Autor eine Bereicherung. Nebenbei lernt man bei solchen Veranstaltungen auch andere Autoren kennen. Ja, ich wäre gerne dabei. Für wann soll ich buchen?

  • Was wünschst du dir für die Zukunft Griechenlands – und für deine Eigene?

Für Griechenland und seine Menschen wünsche ich mir, dass es schnell wieder aufwärts geht. Das Land bietet soviel und die Menschen sind stolz und gastfreundlich. Es wäre schade, wenn dies verloren ginge. Da aber ein großer Optimist in mir steckt bin ich sicher, dass auch wieder andere Zeiten kommen werden.

  • Was ich mir wünsche?

In den vergangenen Jahren hatte ich sehr großes Glück und konnte viele Leser mit meinen Geschichten erreichen. Daher wünsche ich mir nur, dass mir niemals die Ideen ausgehen und ich weiterhin für meine Leser humorvolle Romane schreiben kann.

Radio Kreta – Buchautoren hautnah und persönlich.

Und hier geht´s zum Buchtipp: Ich bin Single, Kalimera


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