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11 Fragen an…. Steffen Marciniak.

Steffen Marciniak…

…ward unter diesem Namen in der pommerschen Hansestadt Stralsund geboren. Früh den auslaufenden Schiffen ins unerreichbar scheinende Schweden nachschauend und ohne Hoffnung je an Bord in die Fremde gehen zu dürfen, wuchs der Traum, die Welt zu bereisen. Näher lag zunächst das große Reich der Märchen und Mythen, die niemals endende Entdeckungsreise durch die Literatur, bis er neben vielen anderen in dem hessischen Büchner-Preisträger von 1932, Albert H. Rausch (Psd. Henry Benrath) sein Alter Ego unter den Dichtern fand. Erste selbstgeschriebene Abenteuergeschichten entstanden bereits in den Jünglingsjahren, Studium der Kulturwissenschaften an der Humboldt – Universität und Arbeit in Antiquariaten und im Buchhandel.

In den Jahren 2010 und 2011 begann Steffen Marciniak während eines Auslandsjahres rund um die Welt mit der Arbeit an einem Roman. Hieraus sondern sich immer wieder einzelne Geschichten ab, die nahen wie fernen Welten entstammen. Die Idee zu den „Ephebischen Novellen“ aus der griechischen Mythenwelt unterbrach die Arbeit am Roman ab 2012. Meist Nebenfiguren der griechischen Mythenwelt erhalten ihre ausführliche Geschichte und zu jedem Buch illustriert ein anderer Künstler das Werk.

So erschien am 31.10.2014 im Berliner APHAIA-VERLAG die erste dieser Novellen mit Illustrationen von Reinhart Hevicke: „HYLAS oder Der Triumph der Nymphe“. Im Frühjahr 2015 folgt die zweite Geschichte: „KYPARISSOS oder die Liebesgabe des Apollon“ mit den Illustrationen von Herlambang Bayu Aji.

Seine Geschichte von Harmodios und Aristogeiton entstand gesondert, als Prolog für den Zyklus und erschien unter dem Titel Harmodios und Aristogeiton oder Das Ende der Tyrannis beim Größenwahn Verlag in der Anthologie Griechische Einladung in die Politik.

Und Steffen war zu Gast beim Lesefestival 2016 in Paleochora. Hier nun die Beantwortung unserer Fragen:

  • 1. Wenn Du nur 5 Worte hast, um Dich selbst zu beschreiben. Was würdest Du sagen?

Mondlicht traumverloren wolkenwandernd über Regenbogenfarben

  • 2. Wann, warum und wie hast du Kreta für Dich entdeckt?

Entdeckt habe ich Kreta erstmals in Franz Spunda´s fesselndem historischen Roman „Minos oder Die Geburt Europas“ aus dem Jahre 1931, ein vor der Internetzeit seltener Fund in einem Antiquariat.

Wohl las ich dieses Buch später als die geliebten griechischen Mythen und Sagen, doch im Zentrum dieses Romans stehen einzigartig und strahlend die Kultur der Minoer, der Palast von Knossos und die Theseus-Geschichte. Ich sah auch manchen sogenannten Sandalenfilm um Minotauros und Theseus, der die sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen erst in den Palast und dann aus den Klauen des zum Halbmensch-Halbtier verurteilten Mischwesens befreite.

In Franz Spunda´s Roman erwachten die Farben ebenso schillernd wie in jenen Filmen und zeigten die überwältigende Herrlichkeit dieser frühen Hochkultur, die in Dekadenz erstarrt, und die während des Lesens vorahnend bald in mir als Leser die tiefste Trauer auslöst über ihren Untergang, verursacht durch die stärkere Macht der nach Kreta ziehenden Mykener. Ein absehbarer Sieg des Neuen und Stärkeren über den zum Ritual erstarrten hohen Geist, der uns Heutigen so wie im Labyrinth verloren und verborgen bleiben muss.

Von jener Zeit an wuchs der Traum, natürlich auch Knossos und Kreta zu erleben, manche antike oder historische Stätte zu besuchen, denn so viele Kulturen, Minoer, Mykener, Byzantiner oder Venezianer prägten das Bild dieser Insel. Mit der Einladung zum 3. Griechisch-Deutschen Lesefestival auf Kreta erfüllte sich nun dieser Wunsch.

  • 3. Was schätzt Du am meisten an Kreta und seinen Menschen und wie nimmst Du als „Xenos“ -als Fremder und Gast- die Menschen hier wahr?

Die Insel scheint jede Menge Menschen anzuziehen, auch und gerade aus deutschsprachigen Landen, die sich hier niedergelassen haben. Es muss ein Zauber über der Insel liegen, der so viele Menschen hier festhält. In der Tat habe ich in der einen Woche meines Aufenthalts sicher mehr dieser Auswanderer oder Dauerbewohner kennengelernt als gebürtige Kreter. Es wäre sicher vermessen zu glauben, diesen Zauber, dieses Geheimnis in einer so kurzen Zeit zu ergründen.

Drei Kreter lernte ich näher kennen. Einer von ihnen, Lucky, führte uns Dichter und Gäste durch sein Dorf Azogires und wusste Geschichten über Geschichten zu berichten. Da fände ich wohl den ersten Punkt, den ich schätze und der durch Lucky vermittelt einen Einblick in die kretische Seele gibt: ein tiefes Wissen und Verweilen in der Geschichte, ein Weitertragen und Bewahren der Tradition.

Der zweite Kreter scheint aus ganz anderem Holz: unser Dichterkollege Iosif Alygizakis, ein durchaus dionysischer Mensch, den ich wohl keine Minute unseres Beisammenseins anders als fröhlich und freundlich erlebte. Man muss nicht betonen, wie angenehm es ist, mit solchen Menschen Umgang zu pflegen. Man fühlt sich zu Hause, angekommen und angenommen, jeder Schwere enthoben.

Steffen und Iosif
Iosif und Steffen beim Lesefestival in Chania.

Schließlich der dritte, ein junger hermaphroditischer Hörer meiner Lesung in Chania. Er zeigte eine Kehrseite des Lebens auf der Insel: wie schwer es für ihn ist, in seiner Andersartigkeit akzeptiert zu werden, ausgestoßen und verachtet von den „Normalen“, die sich recht patriarchalisch geben, auf dass er nur noch flüchten mag, in eine als Rettung erkannte heilbringende Großstadt.

  • 4. Was vermisst Du am meisten im Vergleich zum Leben “zu Hause”?

Am liebsten lebe ich nach einem Prinzip, besser einem Gefühl, das in dem Dichter Hermann Hesse Heimat fand und der es einmal so beschrieb: „Heimat ist nicht da oder dort. Heimat ist in dir drinnen, oder nirgends«. Als Jüngling begann ich schöne Sätze aus Büchern zu sammeln und ich notierte mir das Folgende von Hesse: „Eine kleine Insel ragte in der Seemitte aus dem bleifarbenen Wasser. Ich würde, wenn sie mein wäre, einen Turm darauf bauen lassen, mit wenigen Zimmern und quadratischem Grundriss…Ich aber würde weiterreisen und wüsste nun zu jeder Zeit eine Zuflucht und Ruhestätte auf mich warten.“

Für mich gab es nie wirklich einen Ort, an dem ich zufällig lebe, der dieses Gefühl von Heimat aufkommen ließ. Vielleicht weil meine Großeltern Flüchtlinge aus Ostpreußen waren, die sich in Pommern niederließen, ja möglicherweise einzig und allein das Heimathaus, dass sie in Stralsund bauten. Doch wohne ich nicht mehr dort, das unterkühlte Pommern und Stralsund konnten diese Heimat nicht sein. Ich trage so etwas wie ein Zuhause wohl tief in mir und mit mir. Übrigens kann ich daher auch nicht nachvollziehen, wie manche Menschen das Wort Heimat großspurig im Munde führen, um anderen vorzuschreiben, was deren Heimat sei.

In Hesses gedachtem Inselturm gab es eine Bibliothek. Vielleicht wäre es meine Bibliothek daheim oder nur ein Teil davon, den ich in der Fremde am meisten vermisste. Doch genügte mir, einem Fernwehleidendem, dieses Wandern genießend, der Gedanke, sie würde daheim auf mich warten, wie es ja auch die besten Freunde tun.

  • 5. Womit sind Deine Tage hier ausgefüllt, was treibt Dich um?

Tage in Athen, dort der Besuch der antiken Stätten und Museen; auf Kreta dann Heraklion und Knossos, das malerische Rethymnon mit seinen kleinen Gässchen, das idyllische Chania. Daselbst in einem voll besuchten Seemannsklub eine schöne Buchlesung aus meinen beiden veröffentlichten „Ephebischen Novellen“: „Hylas“ und „Kyparissos“, gemeinsam mit dem kretischen Schriftsteller Iosif Alygizakis, im Anschluss eine lebhafte Diskussion.

Die Hauptzeit verbrachte ich in Paleochora beim Lesefestival. Eine weitere Lesung mit Iosif nun auch hier in Paleochora. Ich brachte zudem als Moderator der (Berlin-) Karlshorster Abendgesellschaft diese Gesprächsrunde in ihrer 6. Ausgabe nach Kreta und führte unter dem Thema „Von der Einsamkeit der Lyrik und dem Untergang der Mythen“ Gespräche mit den Schriftstellern Bisera Boskailo, Peter Völker und Marion Schneider. Der Poesie eine Bühne geben, die Mythen am Leben halten, das trieb mich um, dieses Thema zu wählen.

Lesefestival-Poster-gross

Und am Abschlusstag des Festivals noch eine Lesung, vielmehr diesmal ein Erzählen über meine veröffentlichten Mythen „Hylas“ und „Kyparissos“ anhand der Illustrationen in den Büchern, verbunden mit einem Ausblick auf den nächsten Band „Phaethon“, der 2016 erscheint. Dazwischen besuchte ich so beinahe alle Lesungen der mir liebgewordenen Autorenkollegen und wanderte mit ihnen erzählend durch Paleochora. Seelen, die sich fanden, es war eine wunderbare Zeit.

  • 6. Wie verlief Dein Leseleben in Büchern – vom Lieblingsbuch als Kind und Jugendlicher bis heute?

Es waren die Märchen, die mich in ihrer Fantasie zuerst begeisterten, neben den klassischen verschiedener Märchenerzähler, etwa auch die Smaragdenstadt – Reihe von Alexander Wolkow. Dank eines Bücher schenkenden Patenonkels begegneten mir auch bald Mythenbände, wie die von Gustav Schwab abenteuerlich nacherzählten griechischen Sagen.

Während der Gymnasiumszeit begann eine ekstatische Lesezeit mit den Dramen von William Shakespeare. Literarischer Gott meiner Jugendzeit wurde aber Hermann Hesse, besonders „Narziss und Goldmund“ wurde mir zur Bibel. Es folgten Stefan Zweig und Klaus Mann. Mit dem Studium begann ich dann in Antiquariaten Bücher zu suchen und zu sammeln, ich las bekannte und vielen unbekannte Autoren von oft ganz eigenwilligem und besonderem Zungenschlag. Eine besondere Liebe nahm bald die Lyrik ein, besonders Stefan George.

Meinen bis heute liebsten Dichter, ja ein Alter Ego, wurde der Büchner-Preisträger Albert H. Rausch, der sein Spätwerk unter dem Pseudonym Henry Benrath herausbrachte. Bis heute liebe ich alles von ihm, seine Gedichte, seine Märchen und Reisebilder vom Mittelmeer, die Novellen, wie besonders „Patroklos“ und „Jonathan“, sein vollkommenstes Buch einer Symbiose aus Abendland und buddhistischem Asien, „Geschenke der Liebe“.

Mittlerweile komme ich nicht mehr so häufig zum Lesen, fürchte beinahe nicht mehr alles zu schaffen, was ich mir vornahm, lese noch mehr Lyrik, lese mehr Gegenwartsautoren, speziell jene, die ich kennenlerne und entdeckte noch einen ganz großen Lyriker unserer Zeit, der beinahe unbekannt geblieben ist, Rolf Schilling.

  • 7. Wie bist Du selbst zum Schreiben gekommen?

Ich denke, früh lauschte ich den von der Oma oder der Mutter erzählten Märchen, später, so weiß ich noch, erfand ich Indianer- und Cowboy-Geschichten im Sandkasten und spielte sie mit bunten Gummifiguren nach. In meiner Kindheit lebte unsere Familie in einem schönen alten Haus, von den Großeltern in den 1930er Jahren erbaut, mit einem Garten und einem großen Nussbaum, der noch heute dort steht. Es gab unendlich viele Nischen und kleine Abseiten mit Kisten voller Geheimnisse, wie zum Beispiel bunten Briefmarken aus der Sammlung meines verstorbenen Großvaters. Überall Geschichten und Raum für ausufernde Phantasie.

Es gab aber auch einschneidende Veränderungen, wie die elterliche Scheidung, als ich fünf Jahre alt war, die einen ersten Rückzug in mich selbst zur Folge hatte. Ich begann zu lesen, tauchte in die unendlichen Reiche der Märchen und Sagen ab. Änderungen in der Familienstruktur stellten andere Weichen und besonders, als mit zehn Jahren ein nie überwundener Klassenwechsel anstand, der mir alle Kinderfreundschaften nahm, ließ mich das zumindest innerlich allein zurück und ich begann zu schreiben. Anfangs waren das vor allem Märchen und bekannte Abenteuergeschichten, für die ich neue Handlungen erfand. Wertschätzung erfuhr mein Schreiben damals nie, es galt als wenig seriös.

Alles blieb in der Schublade, über viele Jahre, auch nach dem Studium und während beruflicher Tätigkeit. Irgendwann, so dachte ich, würde ich alle diese Texte mal zu Ende bringen und veröffentlichen. Bis endlich vor einigen Jahren einmal ein Freund meinte, ich solle ernsthaft schreiben. Vielleicht war es nun soweit, erst dann und in mir. Ein Roman entstand, auch der ist noch unvollkommen. Ich fand erstmal die Liebe zu den in ihrer Handlung komprimierten Novellen, von denen nun die ersten bereits veröffentlicht sind. Sanfte, vielleicht unbemerkte Geschichten, so verborgen wie mein Leben und doch bin ich glücklich, dass sie nun im Lichte stehen, und wer denn mag, sie finden kann.

  • 8. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher? Was sind Deine künftigen Vorhaben?

Das Reisen ist meine Leidenschaft, ein Reisen in nahe und ferne Länder, wo es fremde Kulturen zu entdecken gilt, in denen Geschichten verborgen liegen, die sich mit eigenen Fantasiewelten vermengen. Ich liebe sehr die Kunst – Malerei, Skulptur – und ein Gang durch ein Museum inspiriert mich zu vielen neuen Ideen. Farben, Steine, sie fangen plötzlich an zu tanzen, spielen miteinander. Die Ideen für Geschichten sind vielfältiger, als die dann folgende viel zu kurze Zeit, daraus wirklich Geschichten zu machen. Das Notieren der Ideen ist unbedingt nötig, zu viel, was man nie vergessen kann, scheint ohne eine Notiz dann doch verloren.

Lesen ist wichtig, denn nur durch das Lesen bildet sich der mögliche Sprachstil, den man für die unterschiedlichen Sujets entwickelt. Natürlich ist das Lesen auch deshalb wichtig, um sich Informationen zu besorgen, die Handlungen mit Tiefe unterlegen, die einen Neuwert erstmal für mich als Autor, später aber auch für den Leser haben sollen. Auch Träume eröffneten mir ganze Geschichten oder es verbanden sich plötzlich Teile zu Handlungen, die vorher nicht gelöst waren. Auch hier, so wirr Träume manchmal sind, es gilt, sich aus dem Schlaf zu quälen, um die Gedanken aufzuschreiben, denn sonst versinken sie wieder im Unbewusstsein.

Kostas und Steffen
Kostas und Steffen in Paleochora.

Was die künftigen Vorhaben angeht: vor allem wünsche ich mir mehr Zeit nur für das Schreiben, unabhängiger mich nur darum kümmern zu können. Die griechisch thematisierten „Ephebischen Novellen“, um eher unbekannte Figuren der Mythologie, von denen „Hylas“ und „Kyparissos“ bereits erschienen, möchte ich fortsetzen. 2016 soll als dritte von geplant neun Geschichten „Phaethon“ erscheinen, danach „Hyakinthos“. Beide sind bereits geschrieben. Kürzere Geschichten für Anthologien sind im Entstehen, eine Arbeit zu Afrika und die Fortsetzung des noch nicht beendeten Romans. Ich werde als Herausgeber für die „Griechische Einladung in die Mythologie“ Geschichten von Autoren sammeln und bin Mitorganisator des nächsten „Griechisch-Deutschen Lesefestivals“ Anfang Februar in Berlin.

  • 9. Was möchtest Du, dass sich auf Kreta nie ändert?

Möge sie niemals vergessen werden – lieber noch stärker ins Bewusstsein rücken – die mythische Sage von der ersten Hochkultur, die hier auf Kreta mit dem Reich der Minoer entstand; und ihrer Königsstadt, dem labyrinthischen Knossos, wo Minos herrschte, der als neunjähriger Knabe mit Zeus, dem Göttervater redete.

  • 10. Und was sollte sich hier unbedingt ändern?

Unbedingt wäre das ein für viele Kretabesucher – nämlich Nichtautofahrer – besserer Ausbau der Busfrequenzen, speziell in Richtung Paleochora. Eine Tagestour zum sehr sehenswerten Kloster Arkadi war nur deshalb unmöglich. Dazu müsste man in Rethymnon übernachten. Doch auch auf dem Weg zurück bliebe man in Chania wieder hängen, weil nach 16 Uhr keine Busse mehr gen Paleochora fahren.

  • 11. Was wünschst Du Dir für die Zukunft Griechenlands im Allgemeinen und für Kreta im Besonderen?

Mal vom Naheliegenden abgesehen, wo ich dem Land, gleich anderen, eine gemeinsame europäische Gesundheits- und Sozialpolitik wünsche, welche die Menschen vor Verarmung schützt und absichert, da gäbe es einen weiteren Traum, speziell für Griechenland. Außerhalb der antiken Stätten und Museen wirken griechische Städte wie Athen so gleichgeschaltet modern wie andere Metropolen, es gibt viel zu wenige Bezüge zu der alten Geschichte und Kultur: Skulpturen, die von den alten Göttern, Helden und ihren Lieblingen erzählen.

Auch deshalb, weil die Eintritte in Museen extrem hoch sind, so dass der normale Grieche kaum etwas davon mitbekommt, da fürchte ich das Vergessen der Antike, eine selbst zum Mythos werdende Geschichte. Ich wünschte mir für Griechenland ein innerliches Rückbesinnen auf die Werte jener Zeit, und dass neben das präsente Dionysische auch wieder mehr Apollinisches tritt.

Es wäre eine kleine Neorenaissance, so wie einstmals in Deutschland das Altertum wieder entdeckt wurde, eine Neorenaissance des Altertums, die am Stammland Griechenland aus geschichtlichen Gründen vorbeiging. Damit Griechenlands größter Schatz und Geschenk an die Welt nicht nur in den Museen lebt, sondern wieder mitten unter den Menschen. Gleiches auch für Kreta, dieses ursprünglich eigenständige Land, möge die Leidenschaft für die Kultur der Minoer wieder stärker über Kreta strahlen.

Danke, Steffen.


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Ein Kommentar

  1. ich habe euch auf Kreta kennen und schätzen gelernt. für mich als alter kretagänger war es letztes jahr das highlight. völligst authentisch mit dem was ihr schreibt. vielen dank für diesen wunderbaren ausflug in die welt der griechschen götter – ich freu mich auf Februar in berlin 🙂

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