Auf Kreta: Erschreckende Zahlen von Airbnb.

Airbnb ist in Griechenland in aller Munde.

In Griechenland gehört Athen zu den beliebtesten Destinationen für Reisende, und Airbnb steht als Option bei der Unterkunftssuche ganz oben. Das bringt jedoch Probleme für die Einheimischen mit sich.

In der Hauptstadt Griechenlands sind insgesamt 5.127 Unterkünfte mit einem durchschnittlichen Preis von 55 Euro pro Nacht gelistet. Diese Zahlen nennt die Plattform „Inside Airbnb: Adding Data to the Debate“ für den Juli 2018. 83,2 Prozent davon bieten den Touristen ganze Häuser oder Wohnungen an, 15,8 Prozent Einzelzimmer und ein Prozent Gemeinschaftsräume.

Auf der Chalkidiki, dem Peleponnes und den griechischen Inseln sieht es nicht anders aus.

Durch die gestiegene Popularität von Airbnb ist die Suche nach Langzeit-Unterkünften für Einheimische fast schon zu einem Ding der Unmöglichkeit geworden. Die Vermieter bevorzugen offensichtlich Touristen.

Die Zocker bei Airbnb.

Auf Kreta sind zur Zeit ca. 16.000 Unterkünfte bei Airbnb gelistet. 86% davon sind Häuser und Wohnungen, 14% private Zimmer. Durchschnittlich 45€ kostet die Nacht. Airbnb hat eine Steigerungsrate von 64%.

In wenigen Jahren wird Airbnb dann das Vermietungsmonopol auf Kreta haben. Zusammen mit Fluggesellschaften wie z. B. Ryanair kontrolliert dann das übermächtige Kapital aus Amerika den Tourismus und somit das ganze Land.

Wirschaftskriege aus Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Wirtschaftskriege: Google, Ebay, Facebook, Amazon, Alibaba. Alles nur gewaltige Suchmaschinen mit Shops hintendran. Große Monopole*. Das können die Amerikaner und Chinesen.

Und die Russen können sowas hacken. Uns was können wir Europäer? Warum machen wir eigentlich sowas nicht selber?

*Monopoly (engl. „Monopol“) ist ein bekanntes US-amerikanisches Brettspiel. Ziel des Spiels ist es, ein Grundstücksimperium aufzubauen und alle anderen Mitspieler in die Insolvenz zu treiben.

Mehr Infos über den Airbnb Krieg auf Kreta.

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9 Kommentare

  1. Wie ich gehört habe, werden die Steuern für Airbnb in die Höhe schnellen. Dieses Jahr will der Staat sogar rückwirkend für 2017 nochmals absahnen. Da wird vielen die Lust auf Zusammenarbeit mit Airbnb vergehen. Doch hat sich einiges getan bei Renovierungsarbeiten etc. Sowieso sind die Griechen schlau und umgehen einfach das Portal, vor allem wenn man die Gegend und die Leute kennt…

  2. Hi.. Und?! Habt ihr mal auf dem Festland geschaut!!?? Nur die Inseln betrifft es nicht. Ich leb seit 2003 in Halkidiki und versuche seit Oktober 2017 eine Wohnung zu finden! Selbst über 3 Makler keine Chance. Was soll ich tun und 6wo soll ich wohnen? Das fragen sich die Einheimischen nicht die sehen nur das Geld womit sie meist nicht mal über den Winter kommen.

  3. Seit 18 Jahren leben wir auf Kreta
    Wir lieben die Insel und das Leben hier. Arbeiten in der Sommersaison. Da der Verdienst sehr gering ist, sind wir von günstigen Mietwohnungen abhängig. Seit 18 Jahren haben wir noch nie eine zufriedenstellende Wohnung gefunden und es wird immer schwieriger. Wo sollen in Zukunft unterbezahlte Arbeiter hier leben?

  4. Airbnb ist asozial und treibt auch in Berlin seine fragwürdigen Blüten. Immer mehr Wohnungen werden gekauft, um sie dann gewinnbringend über Airbnb zu vermieten, zur Verschärfung der onehin schon krassen Wohnungsnot in Berlin. Airbnb nennt sich scheinheilig Wohnsharing. Couch-Surfing war/ist echtes Wohnsharing und sollte Airbnb vorgezogen werden.

  5. Jeder von euch würde mit genügend Kapital das selbe machen. So ist das halt in der Welt. Wenn jeder an sich selber denkt, ist an jeden gedacht. Hauptsache es wird sich beschwert in dieser Mimimi-Gesellschaft anstatt selber mal nach eigenen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Ändern werden eure Kommentare hier eh nichts.

  6. Airbnb ist zum Abgewöhnen, denn die höchst unseriösen Storno-KOnditionen, in Absprache mit den Vermietern, sind irreführend aufgebaut. Wo gibt es das noch, dass man 3 Monate vor dem Check-in nicht mehr stornieren darf/kann??? Ja, wenn man die Hälfte der Miete für 10 TAge (in unserem Fall 900.€ von insgesamt 1.800.- Euro) auf den Tisch legt. Zwei Monate korrespondierten wir mit der hartherzigen Vermieterin auf Kreta, kein Verständnis und ihre Verweis auf die Stornobedingungen, die bei mehrmaligen Studium widersprüchlich sind. Dass die Vermieterin im Sommer (so wie die meisten anderen wie laut Medien weltweit und ganzjährig via Airbnb) rund 24.000 Euro schwarz – also ohne zu versteuern einsackelt – ist ein spezielles Kapitel (für das griechische Finanzamt)….
    .“Ja, die Vermieterin muss davon leben“, jammert man in einem Antwortschreiben von Airbnb – doch wir konnten ermitteln, das die arme Vermieterin inmitten Londons gleichfalls eine Wohnung vermietet – so schaut das umstrittene System aus, durch das Airbnb bzw. ihre Vermieter in zahlreichen Städten indirekt die Wohnungsnot hinauftreiben!!!!

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