Aus dem Kochstudio: Die Rotbarbe (gr. Barbounia-μπαρμπούνι).

Sie gilt als die Beste unter den Meerbarben und eignet sich besonders für Zubereitungsarten, bei denen ihr feines Aroma nicht überdeckt wird.

Lecker Fisch auf Kreta

Herkunft und Charakteristika:

Die Rote Meerbarbe oder Rotbarbe kommt selten in der Nordsee, regelmäßiger vom Ärmelkanal bis zum Senegal vor. Auch das gesamte Mittelmeer und das Schwarze Meer werden von ihr besiedelt. Sie lebt auf Schlickgründen von 10 bis 500 m Tiefe und wühlt im Boden nach wirbellosen Meerestieren. Ihre Barteln werden dabei als Tast- und Geschmacksorgan eingesetzt. Der Fang erfolgt mit Bodennetzen. Zu uns gelangt sie zeitweilig – dann sollte man allerdings zugreifen, da sie die Beste der angebotenen Meerbarben ist.

Meerbarben haben zwei kurze Rückenflossen, sind auf der Bauchseite abgeplattet und haben ein Paar lange Barteln am Unterkiefer. Die Rotbarbe hat ein sehr steiles Kopfprofil und ist am ganzen Körper einheitlich rot gefärbt. Die großen Schuppen werden meist nach dem Fang entfernt, damit die Rötung der Haut besser zum Vorschein kommt. Sie wird bis 30 cm lang, die meisten Exemplare werden jedoch nicht größer als etwa 20 cm.

Einkauf:

Wie alle guten Fische sollte auch die Rotbarbe nach frischer Meeresbrise und nicht „fischig“ riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch haben (drückt man drauf, sollte die „Delle“ sofort wieder verschwinden!).

Aufbewahrung:

Fisch niemals zu lange herumtragen, sondern zu Hause sofort auspacken, auf einen Teller oder eine Platte legen, mit Teller oder Folie bedecken und ab damit in den Kühlschrank. Dort kann der Fisch einen, maximal zwei Tage bleiben. In Paleochora wird Rotbarbe täglich frisch angeboten.

Verwendung:

Das feine Fleisch der Rotbarben schmeckt delikat gedünstet und mit Zitronensaft beträufelt am besten. Beim Braten wird der feine Geschmack leicht überdeckt …

Und noch ein kleiner Tipp: Die beste Fischsuppe gibt es bei Thassos in Paleochora.

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Ein Kommentar

  1. Na, da muss Scheffredakteurs Angetraute und Scheffkoechin doch mal kurz noch einen Kommentar loslassen: Am Allerbesten gelingt die Barbounia naemlich in Salzkruste!
    Einfach grobes Meersalz in die Auflaufform geben, Barbounia drauf, noch mehr Meersalz drueber, bei 180 Grad fuer 20-30 Min in den Ofen und fertig. Also fertig ist sie dann, wenn man versucht, die Salzkruste anzuheben und die Fischhaut dran kleben bleibt. Gar nicht salzig, nur supersaftig und lecker! Danach das „Fischfleisch“ mit etwas Olivenoel und nach Belieben Salz und Zitrone betraeufeln und GENIESSEN!!!! Dazu passt prima Salat, Kartoffeln oder Reis und (fuer den, der’s mag) Fenchel- oder anderes Gemuese – einfach ein genialer Fisch-Allrounder, der sogar bekennende Fleischfresser bekehrt (einmal im Monat…)!

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