Aus dem Kochstudio: Purity Vodka

Purity Vodka

Der aus Schweden stammende Purity Vodka wird für aberwitzige 34mal im Pot Still-Verfahren destilliert und man kann sicher sein, dass wirklich jeder Geschmack des ursprünglich verwendeten Getreides (Weizen und Gerste) bei diesem Verfahren eleminiert wurde.

Ein Filterung ist nach diesem Destillier-Marathon nicht mehr notwendig. Wie zu erwarten ist Purity Vodka hell und klar, am Gaumen ist Purity Vodka komplex, rein und minimalistisch fruchtig, etwas Salz, eine leichte Süße und mit mineralischer Note. Sehr weich, seidig und glatt.

Wodka (von slawisch vodka, bzw. водка, der Verkleinerung von voda, also Wasser) ist eine meist farblose Spirituose mit einem Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent. Er zeichnet sich besonders durch seinen fast neutralen Geschmack und das Fehlen von Fuselölen, Aromen oder anderen fermentierten Stoffen (außer dem Alkohol selbst) aus. Er wird entweder pur getrunken oder in Cocktails vermischt.

Wodka wird in Russland wie auch in Polen meist im Rahmen einer langen Mahlzeit konsumiert. Meist werden viele kleine kalte oder warme Speisen, etwa eingelegte Pilze, Salzgurken, Fleischbällchen, Kartoffelpüree, Roggenbrot und Butter, säuerliches (nicht zu süßes) Obst etc. über einen Tisch verteilt, und jeder isst etwas, während zwischendurch immer wieder ein Wodka getrunken wird. Ebenfalls gehört sehr oft eine halbe Zitronenscheibe dazu, ähnlich wie beim Tequila. Traditionell fassen die Gläser etwa hundert Gramm Wodka (etwa 0,1 Liter), fünfmal soviel wie deutsche Schnapsgläser. Diese traditionellen Gläser wurden jedoch seit dem Ende der Sowjetunion in Osteuropa allmählich von Schnapsgläsern des westlichen Typus verdrängt. Beim Trinken hält man die Luft an und trinkt das Glas auf einen Zug aus, anschließend atmet man tief aus und isst etwas. Wodka ohne Gesellschaft zu trinken, ist in Russland und in Polen verpönt und gilt als Zeichen von Alkoholismus.

In den traditionellen Herstellungsländern wird Wodka gern pur und bei Zimmertemperatur getrunken. In westlichen Ländern wird Wodka daneben mitunter gern zum Mixen von Cocktails und Longdrinks verwendet. So wird Wodka zum Beispiel mit Orangensaft („Screwdriver“), sonstigen Fruchtsäften oder mit Limonaden gemixt. Aufgrund seines neutralen Geschmacks ist er für die Zubereitung einer Bloody Mary unerlässlich. Der in den USA entwickelte Cocktail Moscow Mule trug zu einem großen Teil zum Erfolg des Wodkas in den USA ab den 1950er Jahren bei.

Sollte mal kein Wodka im Hause sein, so eignet auch hervorragend Raki. Yiamas.


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