Aus dem Kochstudio: Rote Beete

Von Uta Wagner, Der Geschmack von Kreta.

„Rote Beete sind ein normaler Bestandteil der Ernährung hier auf der Insel, eine Tatsache, die mich zuerst überraschte. Das ganze Jahr über sind sie sowohl im Supermarkt, wie auch auf dem Wochenmarkt günstig zu bekommen.

Gestern wollte ich vier Rote Beete kaufen um einen gemischten Salat mit Roter Beete und Walnüssen machen. Der Verkäufer wollte aber wohl gerne seinen gesamten Bestand loswerden. So gab er mit für 20 Cent mehr sechs weitere Knollen dazu.

Manche mögen Rote Beete nicht auf Grund des erdigen Geschmacks – ich mag das gesunde Gemüse genau deshalb. Und der Verzehr ist aus mehreren Gründen für unseren Körper sehr gut.  Der rote Farbstoff in den Roten Beeten ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Polyphenole. Diese stärken die Abwehrkräfte und die Zellen, sie wirken gegen Infektionen und Entzündungen. Rote Beete sind gute Lieferanten von Eisen und Folsäure, welche für die Blutbildung unentbehrlich sind. Britische Forscher haben durch eine Studie gerade ermittelt, dass Rote Beete sehr gut gegen hohen Blutdruck wirken. Das in den Beeten enthaltene Nitrat wird im Mund zu Nitrit umgewandelt. Sobald dieses in den Blutkreislauf gelangt wirkt es Blutdrucksenkend.

Es gibt zahlreiche griechische und kretische Rezepte mit Roter Beete zum Beispiel Rote Beete Suppe, Joghurt-Rote Beete Dip, Rote Beete mit Joghurt und rohen Rote Beete Salat mit Knoblauch.

Im Sommer bekamen wir in einer Taverne in Rethymno als Vorspeise pürierte Rote Beete zu Brot gereicht. Sie schmeckte mir sehr gut. Da ich nun so viel davon mit nach Hause gebracht hatte, habe ich versucht das Püree nachzumachen und es hat geklappt!“

Hier das Rezept.


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