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Aus dem Kochstudio: Tzitzifa – Die „kretische“ Dattel.

Die Chinesische Jujube (Ziziphus zizyphus, syn. Ziziphus jujuba), auch Chinesische Dattel (auch Kumul-Dattel) oder Rote Dattel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae). Sie stammt aus Nord- und Nordostchina und wird heute weltweit kultiviert. Sie bringt kleine, ovale und essbare Früchte hervor.

Beschreibung

Tzitzifa
Tzitzifa

Die Chinesische Jujube ist ein Baum oder seltener ein Strauch, der Wuchshöhen bis zu 10 Meter erreicht. Er ist lang und kurz bedornt oder ohne Dornen und lang verzweigt. Die Borke ist braun bis grau-braun. Die Rinde junger, biegbarer Zweige ist purpurn-rot oder auch schon grau-braun und weich. Die Nebenblätter sind in zwei Dornen umgebildet oder fehlen ganz. Lange Dornen sind gerade und bis zu 3 Zentimeter lang. Kurze Dornen entwickeln sich an älteren Zweigen und sind umgebogen.

Verbreitung

Die Chinesische Jujube wächst im Gebirge und auf Hügeln, an sonnigen, trockenen Plätzen in Höhenlagen bis 1.700 Meter. Das Ursprungsgebiet der Pflanze liegt im Norden und Nordosten der Volksrepublik Chinas. Von dort wurde sie zuerst nach Japan, später nach Nordwest-Indien und Südosteuropa eingeführt. Heute findet man sie außerdem im gesamten Mittelmeergebiet bis in die Südschweiz und nach Südtirol sowie in Vietnam, Indien, Georgien, Afghanistan, Sudan, Brasilien und den südlichen USA.

Nutzung

In getrockneter Form dienen die Früchte als Brusttee bei Erkältungen; aus diesem Grunde ist sie bei Apothekern häufig auch als Brustbeere bekannt. In China stellte sie bereits sehr früh eine der wichtigsten Arzneipflanzen dar.

Bereits in der Antike gelangte sie ins Mittelmeergebiet. Plinius berichtete über sie „Gleichfalls fremd sind die Brustbeeren und die Tuberes, welche beide erst kürzlich, diese aus Afrika, jene aus Syrien nach Italien gekommen sind. Sextinus Papinius, den ich als Consul gekannt habe, brachte sie zuerst zu uns in den letzten Lebensjahren des Kaisers Augustus, und liess sie im Lager auspflanzen. Sie gleichen mehr den Beeren als den Äpfeln, dienen aber den Wällen zur grossen Zierde, denn sie reichen jetzt schon bis an die Dächer.“. Vor dem 16. Jahrhundert war sie in Mitteleuropa bekannt als „Brustbeerlein“ (Hieronymus Bock) oder „Rot-Brust-Beerlin“ (Clusius und Dodoens). Bei Krünitz sind ausführliche Informationen über rote, schwarze und weiße Brustbeeren zu finden.

Heute gilt die Jujube im Mittelmeergebiet, Südosteuropa und Kleinasien als eingebürgert, in Mitteleuropa gedeiht sie nur in Gebieten mit Weinbauklima, ihre Früchte reifen dort nur in Jahren mit vielen warmen Sommertagen. Besonders bekannt für die Ernte von „Brustbeeren“ (ital. = giuggiole) ist das oberitalienische Städtchen Arquà Petrarca bei Padua, in dem einmal jährlich im Herbst die „Festa delle Giuggiole“ stattfindet. Dort werden verschiedene Produkte aus den Früchten hergestellt, wie etwa Schnäpse und Konfitüren.

Auszug: Wikipedia

Auf Kreta wird diese Frucht Tzitzifa genannt. Die grünen, unreifen Früchte schmecken wie eine Mischung aus Apfel und Birne. Die braunen, reifen Früchte schmecken wie eine Mischung aus Dattel und Walnuss.

Tzitzifa-Likör

Tzitzifa sind aber nicht nur gesund, sondern auch lecker. Sie schmecken roh, in Form von Sirup oder als Likör! Dazu geben wir 3 Tassen getrocknete Tzitzifa, eine Tasse Honig, eine Stange Zimt und einen Teelöffel schwarze Pfefferkörner zusammen mit einem Liter Tzikoudia in ein Gefäß und lassen das Gemisch bis zum Winter in einem dunklen Schrank ziehen.

Wenn es dann draußen regnet und stürmt, wird sich ein Gläschen dieses Zaubertranks sicherlich positiv auf Gemüt und auf das Chi auswirken….


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