Aus dem Kochstudio: „Zucchini-Spaghetti a la Mitso“

Wer hätte gedacht, dass man aus Zucchini so tolle Spaghetti herstellen kann. Ein Traum für alle LowCarb-Jünger, denn die schmecken, ähnlich wie Nudeln, nach nix. Machen aber supersatt. Und da Tofu auch nach nix schmeckt, könnte man die beiden in Kombination nach allem schmecken lassen, wonach einem gelüstet. Phantasie muss man haben. Hat Freund Dieter Otten (Buchtipp: Generation 50+, von Prof. Dr. Dieter Otten.) Oder irgendeiner in seiner Gang. Ist ja auch egal wer.

Da ich leider keinerlei Phantasie besitze, habe ich mich genau an die Anleitung des Buches von Attilla Hildmann (Vegan For Fit) und an das Rezept von Dieter gehalten und hatte am Ende des Tages Essen für die gesamte Straße. Natürlich ist das jetzt maßlos übertrieben, aber wenn Dieter sagt für 2 Personen, dann meint er meistens für 2 mal Stelios oder so. Sollte man sich merken.

Zucchini-Spaghetti sind ein Klassiker der veganen Küche und fast auf jedem Veggie-Blog vertreten.

Um die Zucchini in Spaghetti-Form zu bringen, braucht man einen Spiralschneider. Nach langem Hin und Her, habe ich mich letztendlich für ein ganz einfaches Modell entschieden. Funktioniert wie ein Bleistiftspitzer und zumindest mit Zucchini und dicken Möhren klappt es wunderbar. Auch die Menge des “Abfalls” der in der Mitte beim Drehen zwangsläufig entsteht, hält sich in Grenzen. Den knabbert man entweder gleich weg, oder friert ihn ein bis man genügend hat um daraus z.B. eine Suppe zu kochen.

Mir schmecken die Zucchini-Spaghetti außergewöhnlich gut und sogar Mitso, der sich nicht wirklich für Zucchini begeistern kann, isst sie ohne Murren. Noch lieber mag er aber, wenn zumindest eine kleine Menge Hartweizenspaghetti darunter gemischt ist und einige Bifteki anbei liegen.

Für 2 Personen plus Hund berechne ich dann 100 g Hartweizenspaghetti (separat gekocht), ca. 600 g Zucchini und 7 Bifteki.

Übrigens: Die Zucchini-Nudeln haben ungefähr 19-mal weniger Kalorien als normale Hartweizennudeln. Und Fleisch ist ein Stück Lebenskraft.

Was Dieter sonst so macht, wenn er nicht kocht: Ein offener Brief an Frau Dr. Merkel.

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