Aus dem Musikstudio – „Imam Baildi“

Jedem, dem bei dem Wort Imam Baildi das Wasser im Mund zusammen läuft, hat genauso recht, wie die Personen, die bei dem Namen bereits rhythmisch mit dem Fuß auf den Boden wippen. Denn zum einen ist Imam Baildi ein leckeres Gericht (Gebackene Auberginen mit Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch gefüllt), das in der Türkei und in Griechenland bevorzugt verzehrt wird, aber genauso ist Imam Baildi eine griechische Band aus Athen.

Griechisches Erbe neu aufbereitet
Die im Jahr 2005 von den Brüdern Orestis und Lysander Falireas gegründete Band startete damit, griechische Melodien der 40er, 50er und 60er Jahre aufzunehmen und mit Balkan-Bläsern, Schlagzeug, Bouzouki, Saxophon und Klarinette zu mixen. Die Samples, die die beiden Brüder brauchten, fanden sie bei ihrem Vater, der selber eine Plattenfirma leitete. Was der US-Hip-Hop mit Funk-Platten aus den 70ern gemacht hat,tun sie mit griechischen Songs aus den 40ern.

Der Name ist Programm
Das Athener Soundsystem hält sich nicht an Grenzen – Hauptsache es schmeckt. Der Titel ihres zweiten Albums „Cookbook“ ist daher wörtlich zu nehmen. Ein Kochbuch mit feinen Rezepten für spannende Hörgenüsse. Auch ihre Auftritte sind oft keine typischen Konzerte, sondern eher eine Party, die sonntags um fünf mit Essen beginnt und bis in den späten Abend dauert. Orestis und Lyssandros beginnen mit einem DJ-Set, dann mischen sich die Musiker unters Publikum und am Ende spielt die ganze Band auf der Bühne.

Na, schon neugierig geworden? 2010 beglückte Imam Baildi bereits die Ohren in Deutschland, denn dort spielten Sie ihre ersten erfolgreichen Konzerte unter anderem in Stuttgart oder auf der legendären Sylvester-Party vom WDR. Nicht nur der außergewöhnliche Style und die schnelle Verbreitung weltweit bestätigen das Talent der Ausnahmekünstler aus Athen. Mit ihrem neuen Album “CookBook” fanden sich Imam Baildi wenige Monate nach Veröffentlichung auf Platz 5 der World Music Charts wieder.

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Ein unwiderstehliches, schmackhaftes und spezielles Musikrezept, weitere Zutaten gibt es garantiert auf der Bühne, also am besten gleich Live kosten!


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