Aus dem Tierstudio: Kriegs- und Kampfhunde in Griechenland – Video.

Bereits in den Kulturen der Frühzeit der Menschheit wurden sehr große Hunde des Mastiff-Typs als Kriegshunde eingesetzt. Griechische und assyrische Armeen beispielsweise sandten ihren Kriegern Kriegshunde voraus, die das gegnerische Feuer auf sich ziehen oder den Feind aufspüren sollten. Häufig trugen sie Messer oder Fackeln am Halsband, um Tod und Verwirrung in die gegnerischen Reihen zu tragen.

Im antiken Rom ließ man in der Arena Hunde gegen Bären, Löwen und auch Gladiatoren kämpfen. Schon das Aufkommen von Soldatenrüstungen machten die Methode der Kriegsführung mit Kriegshunden bedeutungslos. Stattdessen wurden sie jetzt als Wächter großer Anwesen oder zum Treiben von Vieh, besonders auch Bullen, zum Markt eingesetzt. Daraus entwickelte sich der blutige Sport des sogenannten Bullenbeißens, der sich über Jahrhunderte fortsetzte, bis er Anfang des 19. Jahrhunderts endgültig verboten wurde.

Im 19. und 20. Jahrhundert erlebten Hunde im Kriegseinsatz infolge der statischer werdenden Kriegführung (Grabenkrieg) wieder eine neue Blüte. Sanitätshunde halfen beim Auffinden von Verletzten. Sogenannte Vorpostenhunde unterstützten die Wachen bei ihrer Arbeit und trugen Meldungen von Feldposten oder Patrouillen zurück. Ziehhunde wurden eingesetzt, um die Frontsoldaten mit Munition zu versorgen. Im deutschen Heer hatte jedes Jägerbataillon 10 bis 12 abgerichtete Kriegshunde. Kriegshunde wurden auch von Österreichern, Franzosen, Italienern, Türken und anderen genutzt.

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Mitso, griechischer Kampfhund

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Ein Kommentar

  1. Bruno Hochuli
    18. Februar 2013 um 18:31 | Link
    Hallo zusammen,
    Anlass: Offiziell genehmigte Sterilisatonen vom Rathaus in Ierapetra.
    Seit mehreren Jahren versuchen wir vom Rathaus in Ierapetra eine Offizielle Genehmigung für Sterilisationen in Ierapetra und Umgebung zu erhalten.
    Die Besprechung heute mit den Zuständigen Leuten vom Rathaus, Amtstierarzt, Polizist etc. ging ca. 2 Stunden. Sie fand an einem ganz anderen Ort statt. Niemand wurde vorgängig informiert. Keiner wusste etwas Genaues und wir wurden an verschiedene Büros verwiesen, welche in der Stadt weit auseinander lagen.
    Es wurde hin und her diskutiert. Der Amtstierarzt hat begriffen, dass er sich nicht mehr hinter seinen Gesetzen verstecken kann, da jetzt die zuständigen Leute im Rathaus für den Tierschutz verantwortlich sind. Wir teilten ihm mit, dass die von ihm geforderten Vorschriften bei den früheren zwei Besprechungen nicht mal bei den hiesigen Tierärzten umgesetzt werden. Heute meinte er, dass beim Einfangen der Tiere ein Tierarzt dabei sein muss. Dies wurde von mir dementiert, da es nicht durchführbar ist. Tierärzte sind keine Tiereinfänger.
    Nun wurde ein Gremium von 5 Personen zusammengestellt. Man wird sich am nächsten Montag wieder zu einer Besprechung zusammensetzen.
    Gegen Mitte der Besprechung kam auch der Tierarzt Michalis Spiridakis dazu und versuchte mit seinem Geschrei die Leute zu beeindrucken. Ich gab ihm Kontra. Er meinte, dass wir aus Deutschland ja genug Geld mitbringen und auch seine Arbeit im Tierschutz gut bezahlen können. Auch meinte er, dass wir mit den Tieren Geld verdienen. Ich teilte ihm mit, als Vorstand der Tierschutzgruppe, welche ins Leben gerufen wurde sollte er auch was tun. Die Einzigen, welche die ausgesetzten Tiere aufnehmen, seien wir und unsere Freunde.
    Die auch anwesende Tierärztin wurde gar nicht angehört und Michalis fuhr ihr übers Maul. Danach hielt sie sich zurück.
    Das Facit: Die Gemeinde stellt einen Raum zur Kastration zur Verfügung.
    Es wird gewünscht, dass die Namen der Tierärzte im Dokument eingetragen werden. Auch der/die Zuständigen zum Einfangen der Tiere müssen im Dokument stehen. Die verantwortung wollte der Amtstierarzt an mich abgeben und wollte sich wieder von allen Verantwortungen freistellen. Ich sagte ihm, dass ab jetzt mit den neuen Gesetzen nicht Privatleute verantwortlich sind, sondern die Gemeinde und er.
    Nun werden wir sehen, wie es weitergeht.

    Viele Grüsse Brigitte & Bruno

    16. Februar 2013 um 18:08 | Link

    Guten Tag liebes Team von Radio Kreta, Am Montag werden wir nun wieder eine Besprechung mit den Zuständigen Personen in Ierapetra haben. Es geht immer noch darum, dass im Umkreis von Ierapetra die streunenden Tiere legal und offiziell kastriert werden dürfen. Dies versuchen wir seit einigen Jahren, ohne grossen Erfolg. Wir hoffen, dass endlich einmal ein Zeichen gesetzt werden kann.
    Es kann nicht sein, dass man die Tiere über Jahrzehnte ins Ausland schafft, weil es vielen Menschen egal ist, was mit ihnen geschieht und viele vergiftet werden.
    Mit freundlichen Grüssen
    Bruno Hochuli

    25. Februar
    Hallo Radio Kreta
    Wir fuhren nach Ierapetra und fragten nach, was mit der Besprechung sei. Uns wurde mitgeteilt, dass die Besprechung verschoben worden sei. Warten wir mal ab.
    Bruno Hochuli

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