Aus der Backstube: Pita Brot selbst machen

Lecker Pita selbstgemacht

Nachdem unsere liebe Anna Chronisti Euch ja gestern über das Boomen der Pita-Buden in Chania und über die Gyros Pita – DAS griechische Fastfood schlechthin – weitestgehend aufgeklärt hat, müssen wir Mädels aus der Backstube nun das von ihr gegebene Versprechen auch einlösen: das Rezept zum Pita-Brot selbst machen.

Und wie gewohnt fangen wir mit den Zutaten an, die man erfreulicherweise im Regelfall immer zu Hause hat:

  • 500 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • Oregano, Sesam und/oder Schwarzkümmel zumm Bestreuen

Und schon schreiten wir zur Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und ca. 5 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen dann an einem warmen Ort etwa 45 Minuten abgedeckt „gehen“ lassen. Wenn sich die Teigmasse dann ungefähr verdoppelt hat, nochmal kräftig durchkneten. Dann auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte eine Rolle aus dem Teig formen und in 8 oder mehr Teile schneiden – je nach dem, wie groß Eure Pites werden sollen…

Die Teigstücke zu Kugeln rollen und nochmals abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dann die aufgegangenen Kugeln platt drücken oder etwas ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofenblech geben. Mit Wasser bestreichen und Oregano, Sesam oder Schwarzkümmel darüber geben.

Dann die Fladen etwa 25 Minuten lang bei etwa 190° Ober/Unterhitze goldbraun backen. Die Backzeit ist abhängig vom Backofen und der Größe/Dicke der Fladen.

Pfannen-Pita

Das Schöne an diesem Gericht ist aber, dass sich die Fladen auch wunderbar in der Pfanne zubereiten lassen. Dafür eine beschichtete Pfanne einfach nur dünn mit Butter oder idealerweise natürlich Olivenöl auspinseln und die Fladen einen nach dem anderen von beiden Seiten braten, anschließend die Oberfläche mit grobem Meersalz, Oregano, Sesam und/oder Schwarzkümmel bestreuen.

Zum Aufbewahren in Alufolie einwickeln, damit sie nicht hart und trocken werden. Entweder einzeln, oder im „Paket“, dabei die einzenen Pites aber mit Backpapier voneinander trennen.

Die Fladen lassen sich übrigens auch prima „en Gros“ im Voraus produzieren (wenn man halt grade mal dabei ist…), dann einfrieren und nach Bedarf wieder etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne heiß werden lassen. Fladen von jeder Seite 2 Min. anbraten oder auch gerne im Toaster auf mittlerer Stufe rösten.

Dazu passt: Gyros, Tzaziki, alle möglichen Salate und Gemüse – aber natürlich kann man sie auch wunderbar mit Hackfleisch und/oder Gemüse, Käse etc. füllen. Oder halt „einfach so“ als Beilage zu Gegrilltem und zu Mezé aller Art.

Und natürlich das eine oder andere Gläschen Bier, Wein, Raki oder Ouzo. Sind halt einfach „Allrounder“, diese Pita-Fladen…

Rezept-Quelle: Spiridoula aus Kakodiki
Bild-Quelle: Freundin Uta Wagner und ihr „Geschmack von Kreta“

Radio Kreta wünscht guten Appetit – καλή όρεχη!


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Das Brot schmeckt gerade jetzt im Winter übrigens auch gut zum griechischen Nationalgericht Fasolada….

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