Aus Santorini: Ostereier für Faule

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Gutes aus Santorin

Von Hühnern, die grüne Eier legen

Ein ganz besonderes Ei mit grüner oder braun gesprenkelter Schale legt die Babette-Henne. Die schmucken Eier machen sich nicht nur zu Ostern gut auf dem Tisch.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, doch grüne, türkise oder braun gefleckte Eier sind weder eine Oster-Ente noch ein April-Schmäh. Viel mehr handelt es sich um die Eier der so genannten Grün- oder Schwarzleger, einer Hühnerrasse, die mit den südamerikanischen Araucana-Hühnern gekreuzt wurde. Die Farbe der Eierschale entsteht dabei ganz natürlich.

Die Eier der Grünleger – oder der Babette, wie sie auch genannt werden – haben einen etwas größeren Dotter mit kräftiger, gelber Färbung. Deshalb sind sie besonders feine Frühstückseier oder auch zum Backen bestens geeignet.

Wir bekamen grüne Eier gestern von Klaus aus Santorin, der dort diese Hühner hält und grad in Paleochora zu Besuch ist.

Bei den Araucana-Hühnern handelt es sich um eine alte Hühnerrasse südamerikanischen Ursprungs. Diese stammt von wilden Buschhühnern der chilenischen Küste ab und wurde von spanischen Eroberern und niederländischen Piraten im 16. Jahrhundert entdeckt-

Die Rasse hielt Anfang des vorigen Jahrhunderts in Europa Einzug, hat bis heute aber keine weite Verbreitung gefunden. Verbreitet wurde aber die Annahme, dass die grünschaligen Eier der Araucanahühner weniger Cholesterin enthalten als andere. Das aber stimmt nicht.


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