Buchtipp: „Der letzte Grieche“, von Aris Fioretos.

Unser Buchtipp

Jannis Georgiadis, Sohn eines Bauern aus Griechenland, verlässt seine Heimat Mitte der sechziger Jahre, um seiner Jugendliebe nach Schweden zu folgen. Vorübergehend findet er dort das Paradies:

Er träumt von einem Studium der Hydrologie und verliebt sich in das schwedische Kindermädchen. Doch als sich viel zu früh ein Kind einstellt, scheitert nicht nur eine der Zukunftsvisionen des griechischen Gastarbeiters. Aris Fioretos‘ Geschichte über Familie, Migration, Erinnerungen und Lebenslügen ist ein virtuoser Roman über das 20. Jahrhundert in Europa.

Eine Rezension von „Griechenland erleben“:

Eintauchen in den Kosmos der Auslandsgriechen

„Selten habe ich ein Buch mit soviel Vergnügen gelesen wie “Der letzte Grieche” von Aris Fioretos. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Selten ist es mir gelungen, derart in die Haut eines Buchhelden zu schlüpfen und die Welt mit seinen Augen zu sehen. Das liegt nicht daran, dass einem der Autor Aris Fioretos das einfach machen würde. Im Gegenteil, er fordert dem Leser einiges ab. Aber er stellt es geschickt an, ihn in die Welt des Buches, den Kosmos der Auslandsgriechen hineinzuziehen, einen Kosmos der Fioretos vertraut ist. Auch in seinen Adern fließt griechisches Blut. 1960 wurde er als Sohn griechisch-österreichischer Eltern in Göteborg, Schweden geboren.“

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