Buchtipp: „Endstation Ägäis“, von Yiorgos Anomeritis.

Unser Buchtipp heute.

Yiorgos Anomeritis schreibt poetische Dokumente. Er dokumentiert in seinen Gedichten Augenblicke persönlichen Erlebens, die ihm in der Erinnerung als Kernpunkte seines Lebens erscheinen.

Unser Buchtipp.

Präzise Angaben zu Personen und Umstände führen zu einem eindringlichen Gemälde in den Farben der Zeit. Es sind die Stationen der bedrohlichen Erniedrigung durch die Wächter der Macht, es ist die Zeit des Widerstands gegen die Militärdiktatur in Griechenland (1967-1974): Es sind die äußeren Gefahrenmomente, die eine Konzentration auf die existenziellen Werte des Lebens bewirken.

Es sind aber auch die Farben des ägäischen Meeres, es sind „die Steine, die Bäume, die Erde“, die er als Dichter umarmt, es sind die ägäischen Meereswinde, die durch seine Poesie wehen, die ihm die Kraft zur Erschaffung dieser persönlichen Bilder verleihen.

Der Gedichtband ist schließlich die Erinnerung an die Geborgenheit des Eros, die den Dichter bewegt, es ist der „Rhythmus der Freiheit“. Einige Abbildungen und Zeitdokumente, die in das Buch aufgenommen wurden, runden diese Ausgabe ab.

Klappentext

Yiorgos Anomeritis. Foto: Griechenland.net.

Yiorgos Anomeritis (Athen 1945) ist bekannt für seine politischen und sozialen Aktivitäten sowie für seinen Einsatz für den Umweltschutz. Er kämpfte für die Rechte der Migranten, wurde als politisch Verfolgter zu Zeiten der Militärdiktatur in Griechenland auf eine Sträflingsinsel deportiert, er ist darüber hinaus Wirtschaftswissenschaftler und Forscher. Über 14 Jahre war er Abgeordneter im Griechischen Parlament, viermal Minister sowie Mitglied vieler Europäischer Kommissionen.

Seine Gedichte sprechen von Freiheit, vom Wind der Ägäis, dem „Rauschen des Schirokkos“, vom Exil in Deutschland und von Freundschaften. Sie erzählen von der Reise des Lebens.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Yiorgos Anomeritis (Athen 1945) ist bekannt für seine politischen und sozialen Aktivitäten sowie für seinen Einsatz für den Umweltschutz. Er kämpfte für die Rechte der Migranten, wurde als politisch Verfolgter zu Zeiten der Militärdiktatur in Griechenland auf eine Sträflingsinsel deportiert, ist Wirtschaftswissenschaftler und Forscher.

Über 14 Jahre war er Abgeordneter im Griechischen Parlament, viermal Minister sowie Mitglied vieler Europäischer Kommissionen. Neben seinen vielen historischen und wissenschaftlichen Schriften gab er in den Jahren 1962-2017 eine Reihe von Dichtwerken heraus – in Büchern mit den Titeln: Improvisationen (1962-1965), Der Wendekreis des Frühlings (1965-1968), Bezugnahmen (1968-1971), Kollektives (1971-1975), Prägungen (1975-1987), Neuorientierungen (1987-1997), Wind-Oktade (1997-2007), alles im Verlag Gavriilidis Athen, sowie eine Anthologie aus seinem Werk Verlegung (1999) im Verlag Livanis.

Viele seiner Gedichte wurden ins Englische, Französische, Italienische, Chinesische, Russische und Türkische übersetzt – und nun auch ins Deutsche.

„Endstation Ägäis“ enthält eine Anthologie von etwa 60 Gedichten aus dem umfangreichen lyrischen Werk von Yiorgos Anomeritis. Bereits im Alter von 20 Jahren veröffentlichte der spätere Politiker einen ersten Gedichtband. In der im Verlag der Griechenland Zeitung erschienenen zweisprachigen Auswahl (deutsch-griechisch) erhält man einen guten Einblick in sein facettenreiches Werk.

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