Buchtipp: „Hellas sei Dank“ – von Karl-Wilhelm Weeber.

So macht Alte Geschichte Spaß: Wie viel Griechenland steckt in uns?

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Unser Buchtipp

In seinem neuen Buch rechnet Karl-Wilhelm Weeber ab – und zwar ganz im Sinne der Griechen. Denn sie waren es, die uns die Demokratie brachten, Philosophie lehrten und die Dichtkunst schenkten. Was ist schon der Euro gegen Sokrates, Alexander und Olympia? Gewohnt unterhaltsam und lehrreich zugleich erkundet Weeber die Antike und hält uns vor Augen, warum wir auch heute nicht ohne sie leben können.

»Die Griechen wollen nur unser Geld«, so könnte man die derzeitige Stimmung gegenüber den Nachkommen von Hellas auf den Punkt bringen. Dabei sind wir Europäer es, die in der Schuld Griechenlands stehen. Unsere Staatsform, die Art und Weise, wie wir denken, Medizin und Wissenschaft, jedes Theaterstück, die Kunst der Rede, wie wir Sport treiben, unsere Sprache, ja sogar unser Wissen von Liebe und Erotik – in allem steckt das Erbe von Sokrates & Co.

»Hellas sei Dank!«, kann man da nur sagen. Und genau das tut der bekannte Geschichten- und Geschichteerzähler Karl-Wilhelm Weeber mit seinem neuen Buch. Dabei gelingt ihm ein gebildeter und zugleich spannender Streifzug durch die Geschichte der alten Griechen. Ein Buch über die Fundamente unserer Zivilisation, das Spaß macht!

Über den Autor:

Karl-Wilhelm Weeber, geb. 1950 in Witten, ist Althistoriker und klassischer Philologe. Er leitete lange Jahre ein humanistisches Gymnasium in Wuppertal, heute unterrichtet er als Professor für Alte Geschichte an der Universität Wuppertal und Didaktik der Alten Sprachen an der Universität Bochum.

Er hat zahlreiche Bücher zur römischen und griechischen Kulturgeschichte verfasst, zuletzt „Rom sei Dank. Warum wir alle Caesars Erben sind“ (2011). Weebers Bücher stoßen bei einem breiten Publikum auf so viel Interesse, weil er nicht nur ein ausgewiesener Pädagoge, sondern auch ein ebenso gelehrter wie talentierter Erzähler ist.

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