Buchtipp: „Okzident & Orient“, von Klaus-Werner Haupt.

Die Faszination des Orients im langen 19. Jahrhundert

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Unser Buchtipp.

Im Jahre 1803 reist Napoleons Widersacherin Germaine de Staël, die „Sultanin des Gedankens“, nach Deutschland. Sie will das literarische Weimar kennenlernen. Inspiriert von dem persischen Dichter Hafis entsteht Goethes Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“. Der Philhellene Lord Byron kämpft für ein unabhängiges Griechenland. Hermann Fürst von Pückler-Muskau* zieht mit einer Karawane durch das nördliche Afrika und kehrt mit einer abessinischen Gefährtin nach Preußen zurück.

Bevor der Tourismuspionier Thomas Cook die All-inclusive-Reisen erfindet, reist die Wiener Schriftstellerin Ida Pfeiffer um die Welt. In siebzehn Kapiteln werden neunzehn Persönlichkeiten des langen 19. Jahrhunderts vorgestellt, deren Texte, Bilder und Erfindungen deutlich machen: Okzident und Orient sind nicht zu trennen.

*Spannend ist auch ein Kapitel in OKZIDENT & ORIENT über König Otto und den Philhellenen Fürst Pückler Smiley Emoticon

Autorenporträt

Klaus-Werner Haupt, Jahrgang 1951, war als Gymnasiallehrer mit seinen Schülern viele Jahre in Weimar auf den Spuren der Klassiker unterwegs. In der Weimarer Verlagsgesellschaft erschien von ihm bereits „Johann Winckelmann – Begründer der klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaften“. Haupt ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Spremberg.

Auch interessant: “Griechenland ist zu orientalisch, um ein europäisches Land zu sein, und zu westlich, um zum Orient zu gehören.” – von Prof Dr Heinz A. Richter.

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