Buchtipp: „Olymp“ – von Martin Knapp.

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Unser Buchtipp

Eine Recklinghauser Firma will einen Themen-Freizeitpark auf dem Olymp errichten, und das mitten in der Eurokrise, die das deutsch-griechische Verhältnis belastet.

Medien und Politik wittern ihre Chance, gegen das Projekt zu protestieren, obwohl die Bevölkerung um den Berg herum die Investition als willkommene Entwicklung sieht. Der Kampf um Arbeitsplätze, soziale Orientierung und politischen Einfluss hat schon längst begonnen, auf den Bildschirmen wie auf der Straße.

Nur mit den wichtigsten Betroffenen – den olympischen Göttern – hat kein Sterblicher gerechnet. Sie existieren, trinken Nektar, essen Ambrosia, greifen ab und zu in das Geschehen auf der Erde ein, haben ihre Schwierigkeiten mit der Globalisierung wie mit dem Internet und sind nun richtig wütend auf den beispiellosen Frevel des deutschen Unternehmens. Poseidon will sich an Recklinghausen rächen, während ein deutsch-griechisches Halbgötter-trio den Auftrag erhält, das Projekt ›Freizeitpark Olymp‹ zu verhindern.

Doch kann das zusammengewürfelte Gespann aus Staatssekretär, Callgirl und Links-Politikerin die Menschen vor dem Zorn der Götter retten?

Der Autor

Martin Knapp lebte lange Jahre in Sichtweite des Olymp, bevor er als Vertreter der deutschen Wirtschaft ( Geschäftsführer der dt.-gr. IHK  in Athen ) zwischen die Mühlsteine der Eurokrise geriet.

Sein Roman ist eine Retro-Mythos-Perspektive der Finanzkrise. In der Antike standen Mythos und Sachtext gleichberechtigt nebeneinander, wenn es etwas zu erklären galt. Diese Tradition greift der Autor in liebevoll ironischer Art auf, auch um das komplizierte Verhältnis zwischen Deutschen und Griechen zu beleuchten.

Überraschende Einblicke in ungewöhnliche Wissensgebiete wie die Wirtschaftsreligion und die Götterbiologie bilden den Rahmen eines komischen Theaters à la Hellenika.

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