Buchtipp: „Tage auf Kreta“, von Klaus Bötig.

Reiseimpressionen eines Reiseschriftstellers und Aquarellisten.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte… Bild und Wort haben sich im Band Tage auf Kreta verbündet;

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Unser Buchtipp

Aquarelle des Künstlers Hans-Jürgen Gaudeck und Texte des bekannten Reisejournalisten und Griechenlandkenners Klaus Bötig. Gaudecks geschickte Pinselführung enthüllt das innere Licht, dass sich dem routinierten bloßen Auge verbirgt. Die Konturen seiner Aquarelle zusammen mit den Hintergrundinformationen Klaus Bötigs zeichnen einen scharfen Umriss neugriechischer Gegenwart. Das Faszinierende dabei: Klaus Bötig benötigt keine 1000 Wörter, um seine Botschaft zu vermitteln.

Mit aussagekräftigen Anekdoten, malt er seinerseits das Porträt Kretas. Impressionen einer Reise auf Kreta in Bild und Schrift festgehalten von dem Berliner Maler Hans-Jürgen Gaudeck und dem Reisejournalisten Klaus Bötig. Jede Landschaft prägt ihre Menschen. So auch Kreta, mit seinen Bergen, Schluchten, Tälern, Meeren. Ein Reiseschriftsteller und ein Maler waren gemeinsam auf Kreta unterwegs, um diese größte Insel Griechenlands zu ergründen. Jeder auf seine Weise.

Biografie

Der Bremer Reisejournalist Klaus Bötig hat seinen ersten Reiseführer 1972 über Island geschrieben. Danach fragte ihn ein Verleger, ob er für ihn nicht ein paar Bände über Griechenland machen wolle.

So kam der Marburger Student (Germanistik, Politologie) am Heiligen Abend 1972 erstmals nach Athen – und war sich schon nach wenigen Tagen sicher, dass Griechenland seine zweite Heimat werden könnte. Um die aufwändigen Recherchen dort finanzieren zu können, arbeitete er die ersten drei Jahre auch als Reiseleiter.

Nach einigen Griechenland-Büchern wandte er sich zusätzlich wieder anderen Ländern zu, schrieb Reiseführer über die Azoren und Sri Lanka, Nordirland, Malaysia, Madeira, London, Wales, Malta und Zypern, arbeite zusätzlich journalistisch für die Stiftung Warentest, das Merian-Heft, den ADAC und zahlreiche andere Magazine. Im Hörfunkprogramm von Radio Bremen hatte er mehrere Jahre lang eine eigene Reisesendung.

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Dann aber beschloss er, sich ganz auf einige wenige Zielgebiete zu beschränken: Griechenland, Zypern, Malta und Norddeutschland von der Ems erst bis zur Elbe, nach 1990 dann bis zur Oder. In diesen Regionen ist er bis heute jährlich etwa 6-7 Monate zu jeder Jahreszeit unterwegs.

Seit 2009 arbeitet er bei seinen Büchern zunehmend auch mit jungen griechischen Journalisten vor Ort und jungen Deutschen zusammen. Sie sollen dafür sorgen, dass auch die junge Szene gebührend Beachtung findet, vom Nightlife bis zur Beach Bar, von der Creperie bis zur Pizzeria.

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