Das Arvanitakis Olivenöl

Die Familie Arvanitakis stellt sich vor:

Michalis und Maria

Die „Wurzeln“ des Familienstammbaumes Arvanitakis, aus der Sicht des Enkels, sind meine Großeltern, Michalis Arvanitakis und Maria Arvanitaki, die beide leider im Jahr 2007 verstorben sind. Aus armen Verhältnissen kommend, gründeten sie in Megali Vrisi, eine Familie aus der später die „vier Arvanitakis-Brüder“ hervorgehen sollten. Die Liebe zur kretischen Erde, Stolz und Leidenschaft wurde den Brüdern in die Wiege gelegt und setzt sich auch in den nächsten Generationen fort. Freiheit und Unabhängigkeit sind unserer kretischen Familie besonders wichtig und wir sind stolz darauf, dass sich die Familienmitglieder in Megali Vrisi durch die Produktion ihrer traditionellen Produkte autonom und gesund ernähren können.

Genau diese ursprünglichen Produkte bringen wir direkt nach Österreich. Die Verbindung dazu stelle ich als Enkel von Maria & Michalis Arvanitakis dar. Ich wurde nach meinem Großvater Michael getauft und bin in Österreich geboren. Nach einigen Jahren auf Kreta, habe ich in Österreich mein Medizinstudium absolviert und gemeinsam mit meiner Mutter den Direktvertrieb von Arvanitakis Olivenöl und nativen kretischen Produkten aufgebaut. Wir kennen und lieben das karge Anbaugebiet in Kreta, schätzen die sorgfältige und harte Arbeit der kretischen Bergbauern und wir kaufen das sonnenverwöhnte Olivenöl unserer Familie zu einem sehr fairen Preis. Wir sind ein kretisch-österreichisches Familienunternehmen und für die Qualität der Produkte garantieren wir persönlich.

Michael Arvanitakis

Megali Vryssi

Das Bergdorf Megali Vryssi liegt im Herzen Kretas, auf 620 Höhenmeter am Fuße des Psiloriti, der höchste Gipfel der Ida Gebirgskette. Die von der touristischen Hektik unberührten 900 Bewohner führen noch ein sehr traditionelles Leben. Es gibt kaum größere Betriebe und keine Industrie. Die Luft ist rein und im Winter kann man die klare Schneeluft der nahen Berge riechen. In Megali Vryssi lebt man von Viehzucht und der Landwirtschaft, einige pendeln zum Arbeiten in die 45 Minuten entfernte Hauptstadt Heraklion. Jeder hat noch seinen eigenes „Perivoli“ wo alles angebaut wird, was die Familie zum Leben braucht. Glashäuser und intensive landwirtschaftliche Nutzung sind hier klimabedingt nicht anzutreffen. Der Boden im Bergdorf ist karg, darum auch frei von Pestiziden und großflächigen Düngungs- und Bewässerungssystemen. Die einzigen Zeugen des Fortschritts in Megali Vryssi sind Windmühlen, die mit EU-Förderungsmitteln in der Umgebung errichtet wurden.

Freiheit ist dem Menschenschlag hier ungemein wichtig. Sie haben jahrhundertelang als Partisanen gekämpft und auch jetzt wollen sie sich nichts vorschreiben lassen. Das ist der Grund weswegen das ARVANITAKIS OLIVENÖL noch keine Bio-Zertifizierung hat. Der harte Kern des Arvanitakis-Clans lehnt Vorschriften und Bürokratie kategorisch ab. Sie haben immer schon im Einklang mit der Natur gearbeitet und nicht erst seit dem das Schlagwort „biologisch“ als Verkaufsslogan dient. Der Arvanitakis-Clan, vergrößert sich von Jahr zu Jahr. Großfamilien mit vielen Kindern sind noch üblich in Megali Vryssi, obwohl es schon sehr schwer geworden ist ausschließlich von der Landwirtschaft zu leben. Es ist wichtig, dass sich die Menschen hier einerseits ihre Authentizität bewahren, aber andererseits muss die junge Generation auch mit den modernen Gegebenheiten leben lernen und diese in Einklang mit den Traditionen bringen, denn nur so kann ihre Zukunft in Europa gesichert werden.

Quelle: www.Arvanitakis.at


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2 Kommentare

  1. Im letzten Satz liegt die ganze Wahrheit, aber auch die ganze Schwierigkeit, die in vielen Europäischen Staaten einen wirklichen Fortschritt im Wege steht. Ansonsten finde ich es sehr gut das speziell auf Kreta die Landwirtschaftlichen Produkte, vor allem das Olivenöl auf naturkonforme Produktion erzeugt wird. Leider ist dieses hervorragende Olivenöl im restlichen Europa nur sehr schwer zu bekommen. So das wir in jedem Urlaub auf Kreta uns mit diesem kostbaren Lebensmittel versorgen müssen.

  2. Danke Michael, dass Du uns Deine Familiengeschichte geschildert hast. Bisher kenne ich ja nur das Olivenöl. das ein wunderbares Produkt ist.

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