Das Fastentagebuch – Tag 14.

Liebes Tagebuch!

Heute war einer der schwierigeren Fastentage, hatten wir doch Besuch, der sich gemäß Scheffredakteur´s Angebot: „Ihr seid zum Essen eingeladen – was hättet Ihr denn gerne?“ – dahingehend geäußert hatten, dass ihnen Schweinshaxen mit zweierlei Kraut, Semmelknödeln und Kartoffelklößen durchaus zupass kämen.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrghhhhhhhhhhhh!!!!!!!

Aber erst mal war ein leckeres Frühstück dran, das beim fastenbrecherischen Scheffredakteur mal wieder aus Schinkenbrot mit 2 gekochten Eiern bestand.

Frühstück

Scheffredakteuse hatte sich für heute mal was Neues einfallen lassen: es gab selbstgemachte Auberginenpaste mit Tomaten auf Brot. Und ein paar Lupinen anbei, den leckeren Malotira-Tee dazu – da fühlt man sich gleich viel besser (wobei… so ein Ei auf Butterbrot wär´s auch mal wieder….. ;-))

Frisches Brot mit Auberginenaufstrich und Tomaten – Lupinen anbei.

Also hat die Küchenfee ab 11h morgens gewuselt. Semmelknödel und bayrisch Kraut waren noch auf Vorrat eingefroren, Rotkohl, Kartoffelklöße, die Haxen und die dazugehörige Sauce waren noch zuzubereiten. Wobei zu erwähnen ist, dass alleine der Gang zum Schlachter, um 3 (!) Haxen mit Schwarte für 4 (!!!) Leute vorzubestellen und dann gestern abzuholen, schon eine Herausforderung – um nicht zu sagen: Heimsuchung war!

Mittag

Und – nicht zu vergessen – das Fastenmittagessen. Das bestand heute aus den Restbeständen der neulich zubereiteten Kichererbsen, die allerdings heute nicht mit Garnelen, sondern mit Muscheln und Kalamares zubereitet wurden. Viel Dill nicht zu vergessen. Ausnahmslos lecker, aber ein Auge hing halt schon auf den Tellern mit Haxe & Co……

3 Mal Haxe mit zweierlei Kraut, Knödeln und Klößen. Und der Fastenteller (links vorne).
Anbei FIX Bier Dark. Auch lecker.

Zum Nachtisch gab´s Joghurt mit Marillenkomp(l)ott – für die Fastenqueen nur Marillenkomp(l)ott. Auch extrem lecker, mit Espresso anbei – einwandfrei!

Liebes Tagebuch – manche Tage sind halt härter, als andere – von daher bin ich froh, dass der Scheffredakteur dermaßen satt ist, dass vermutlich nicht mal mehr ne Lupine reinpasst und ich, nachdem ich den irren Abwasch geschafft habe, dann bald leicht gefrustet aber in froher Voraussicht auf ein fastentechnisch korrektes und trotzdem alle Sinne und Gelüste befriedigendes Frühstück, zu Bett gehe.

Und zwar mit dem guten Gewissen, heute trotz allem durchgehalten zu haben. War ja auch lecker – aber halt keine Haxe…. hmpf.

Abendbrot?

Radio Kreta – einfach leben, einfach durchhalten (noch 34 Tage bis Ostern….!).

Das Rezept für mein fastentechnisch korrektes Auberginenpüree gibt es übrigens hier.

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