Der kretische Dachs – und gefährliche Tiere auf Kreta.

Dachse auf Kreta

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Ein Dachs auf Kreta

Der Europäische Dachs (Meles meles) ist ein Raubtier aus der Familie der Marder und eine von vier Arten der Gattung Meles, die noch bis vor Kurzem in einer Art zusammengefasst waren. Volkstümlich wird der Dachs auch – vor allem in der Fabel – als „Grimbart“ bezeichnet.

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa sowie ostwärts bis zur Wolga, zum Kaukasus und bis nach Afghanistan. Der Dachs bewohnt meist hügelige, wald- und gehölzbestandene Landschaften, wo er seine umfangreichen Baue meist an Hängen anlegt. Er zeigt ein sehr breites Nahrungsspektrum, das je nach Jahreszeit mehr aus tierischer oder aus pflanzlicher Kost bestehen kann. Einen großen Anteil machen Regenwürmer aus, aber auch Insekten, Kleinsäuger, Feldfrüchte oder Beeren werden gefressen.

Die größten Säugetiere auf Kreta sind die kretischen Dachse.

In Deutschland sind sie selten, auf Kreta sind sie weit verbreitet. Man sieht sie zuhauf (meist tot auf der Strasse liegend). Es kann deshalb angenommen werden, dass die Population recht hoch ist.

Die  kretischen Dachse werden recht groß (bis zu 70 cm Körpergröße, Gewicht bis zu 17kg). Damit ist der kretische Dachs (eine eigene Art) 20 cm kleiner als sein enger Verwandter auf dem europäischen Kontinent. Die Dachse sind völlig ungefährlich und sehr scheu. Kommt man aber auf die Idee in einen Dachsbau mit Jungen hineinzuklettern, kann es sehr gefährlich werden.

Die Dachse vermeiden eher größere Siedlungen und vor allem Städte. Deswegen kommen Dachse im weniger erschlossenen und besiedelten Süden von Kreta häufig vor. Auf Kreta halten Dachse keinen Winterschlaf, in Deutschland schon.

In den Morgen- und Abendstunden bilden die Dachse ein große Gefahr für Auto- und besonders Mopedfahrer.

Andere gefährliche Tiere auf Kreta hier im Video

Euer Mitso


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