Der neue und alte Leiter der griechischen Zentrale für Fremdenverkehr in Frankfurt

Skordas zurück in Frankfurt
von Klaus Hildebrandt

Panagiotis Skordas übernimmt wieder die Leitung des Büros der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr in Deutschland.

Panagiotis Skordas
Foto: FVA

Seit gestern sitzt Skordas wieder an seinem alten Schreibtisch in Frankfurt. Dort war er schon von 2003 bis 2006 Direktor des Griechenland-Büros. Danach wurde er zurück nach Athen versetzt. In den vergangenen dreieinhalb Jahren leitete er das Büro in Wien.

Skordas wurde 2006 von Ilias Galanos abgelöst, der seit 1993 im Frankfurter Büro arbeitet. Galanos wechselt nun in die Zentrale nach Athen. Skordas wird in Personalunion das Büro in Wien weiter leiten, aber nach Frankfurt übersiedeln. „Ich habe mich in Wien sehr wohlgefühlt, freue mich aber jetzt auch auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern“, sagte er der fvw.

Er bestätigte Gerüchte in der Branche, dass die Zentrale in Athen, die Greek National Tourism Organisation (GNTO), beschlossen hat, die vornehmlich für die Endkunden-Beratung zuständigen Büros in Hamburg, Berlin und München zu schließen. Das Büro in Frankfurt werde aber erhalten und bleibe zentraler Ansprechpartner für Reisebüros und Veranstalter. Endkunden informierten sich dagegen heute zunehmend im Internet.

Der Wechsel kommt in einem entscheidenden Jahr für die griechische Reisebranche. Im Vorjahr hatte der Tourismus unter den Auseinandersetzungen um das Sparprogramm der Regierung gelitten. Bis Januar 2011 waren die Buchungen, gemessen an einem noch guten Vorjahresstand, nach dem Tourismus-Panel der GfK noch im Minus. Aber in den vergangenen Wochen haben die Sommerbuchungen nach Angaben der Veranstalter deutlich angezogen. Dabei profitierte Griechenland wie andere Destinationen auch von den Unruhen in Nordafrika.

Quelle: FVW

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