Der Obelisk von Matala

Ein weiteres Mysterium aus der Serie „was zum Henker ist DAS denn?“ ist gelöst (Danke, Annette!)!

obelisk-matala

Viele der Matala-Besucher haben sich sicher, ebenso wie wir immer mal wieder, genau obige Frage gestellt, ob des Anblickes eines, hmmm, nun ja, eines schwarzen Metallungeheuers, das vor dem Ortseingang links an der Straße in den Himmel ragt.
Die möglichen Antworten sind vielfältig: Ein Turm? Eine Rakete? Das Periskop eines gestrandeten und versandeten U-Bootes? Der Eingang in den Hades oder doch eher Männer-Abschussrampe zum Mond (letzteres wiederum ist Annettes Theorie…)?

Nichts von alledem!

Es handelt sich um, und da fehlt der Redakteurin jetzt grade mal eine passende Vokabel, naja, um ein Dings, soviel ist klar. Genauer eigentlich um ein Müll-Dings. Spekulationen gehen in Richtung Müll-Presse. Man weiss es nicht genau, hat es aber ausprobiert.

Beim Druck auf den roten Pfeil nach unten versinkt eine Klappe – vorsichtshalber an der Rückseite der Säule angebracht, soll ja nicht zu offensichtlich sein – wie von Geisterhand in ebendieser Säule und eine männliche Stimme gibt auf griechisch Anweisungen, vermutlich zum Müllablegen. Nach ein paar Sekunden fährt die Geistertür wieder nach oben und die Stimme bedankt sich.

Was danach allerdings mit dem Müll oder sonstigen zu entsorgenden Teilen passiert, entzieht sich unserer Kenntnis. Wird er gepresst und durch den Turm nach oben des Nächtens in’s All gepustet? Oder angezündet und in der Art eines überdimensionalen Tischfeuerwerks durch den Schornstein abgefackelt?

Für sachdienliche Hinweise diesbezüglich, sowie für Auskunft darüber, ob so ein Monstrum nur ein individueller „Feldversuch“ der Gemeinde Tympaki ist, oder ob ähnliches auch andernorts auf der Insel gesichtet wurde, sind wir im Voraus dankbar.

Radio Kreta – manchmal kommt man hier alleine einfach nicht weiter…

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2 Kommentare

  1. Als ich das Dingsda letztes Jahr das erste Mal selber ausprobiert habe, bin ich fast hintenüber gestürzt.
    Ich hatte ja so einiges an eigenen Spekulationen, was das wohl sein könnte, drücke dann auf den Knopf und….. ich habe mich so erschrocken, als das Dingsda dann plötzlich anfing mit mir zu sprechen. Hatte zwar immer noch nicht begriffen, was das wohl ist aber der Geruch, der mir durch die sich öffnende Klappe entgegenschlug hat mich fast doppelt soweit nach hinten geworfen, phuuu.
    Meine Freundin, die im Auto wartete, hat sich auf jeden Fall köstlich über dieses Schauspiel amüsiert. Und seitdem halte ich mit jedem arglos daher gekommen Freund dort an und bekomme das gleiche Amüsement geschenkt :-).

    Herzlichst
    Sue Zoi

  2. Das gleiche Monstrum steht auch am Hafen von Agia Galini. Was genau mit dem Müll geschieht, konnte ich bisher auch nicht herausfinden.

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