Der weiße Maulbeerbaum in Makrygialos.

Weiße Maulbeeren (Morus alba) sind weniger wegen ihrer Früchte bekannt, als wegen ihrer Blätter, die den Seidenraupen als Nahrung dienen und deshalb bis heute z.B. in Indien als „Futterbäume“ dienen.

Die Weiße Maulbeere wird größer als ihre verwandten Arten (M. nigra, M. rubra) und kann ungeschnitten 20 m erreichen, geschnitten lässt auch sie sich auf 5-8 m Höhe halten. Dafür verträgt sie Trockenheit, Hitze und karge Böden besonders gut – ja sogar mit innerstädtischem Klima kommt sie bestens zurecht.

Der weiße Maulbeerbaum in Makrygialos

Sie gilt unter den drei Schwestern auch als die frosthärteste, wobei die Kältetoleranz vom Individuum abhängt. Minus -20 °C sind in der Regel kein Problem, doch auch tiefere Temperaturen haben die Pflanzen bereits schadlos überstanden.

Der Name „Weiße Maulbeere“ rührt nicht allein von den Früchten her, die sich je nach Besonnung ebenfalls rötlich färben können, meist aber weiß bleiben. Namensgebend sind in erster Linie die weißlichen Knospen.

Der Geschmack ist nach unserem Urteil noch süßer als bei den Schwarzen Maulbeeren: ein „Zuckerl“, das man nur zu gerne direkt vom Baum nascht. Die Blätter sind sehr vielgestaltig und variieren an nur einem Baum von glattrandig bis hin zu tief eingeschnittenen, fingerförmigen Exemplaren. Schon junge Bäume fruchten reich, wenn sie wie bei uns aus Steckhölzern vermehrt sind.

Dieser Maulbeerbaum steht in Makrygialos und trägt im Sommer Früchte. Wie wir von Ruth wissen, sind die absolut lecker.

Radio Kreta – Wir wünschen guten Appetit


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