Die Kreta-Diät – Mythos oder Erfolg?

Sonnengereiftes Gemüse, frischer Fisch, viel Olivenöl und sogar noch ein Glas Rotwein ─ das soll eine Diät sein? Die Bezeichnung „Kreta-Diät“ ist irreführend, denn es handelt sich keineswegs um eine Abmagerungskur, sondern lediglich um einen anderen Namen für die mediterrane Ernährungsweise.

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Gute Rezepte von unserer Maria

Erstmals wurde 1958 in der Sieben-Länder-Studie ein Zusammenhang zwischen Ernährung, Risikofaktoren und Erkrankungen festgestellt. Die Kreter schnitten am besten ab und der Mythos um die besonders gesunde Ernährungsweise der griechischen Insel war geboren.

Doch was ist dran am Jungbrunnen griechische Ernährung? Fakt ist: Obst, Gemüse und Fisch sind, wie in der Ernährung der Kreter, in fast jeder Diät ein essenzieller Bestandteil. Dieser Teil der kretischen Kost kann also auch von Deutschen in den Speiseplan übernommen werden. Mit dem in der mediterranen Ernährung verankerten Olivenöl sollte aber sparsam umgegangen werden. Der Konsum von jährlich durchschnittlich 30 Liter Olivenöl ist für einen Mitteleuropäer sogar gesundheitsschädlich. Die Kreter hingegen haben einen angepassten Stoffwechsel, sodass ihnen das viele Olivenöl nichts anhaben kann.

Mittelmeer-Diät, aber richtig

Keine Abnehm-Kur kommt ohne Verzicht aus und der kurzfristige Gewichtsverlust nach einer Crash-Diät bleibt ohne Ernährungsumstellung nicht bestehen. Um die Kilos purzeln zu lassen, sollten dem Körper nicht mehr als 1.200 Kilokalorien täglich zugeführt werden. Einige typische Insel-Köstlichkeiten können aber leicht ersetzt werden, sodass der Kaloriengehalt der Mahlzeiten sinkt.

  • Vollkorn statt Weizen
    Auch wenn bei den Kretern Weißbrot auf dem Tisch steht, ist für die Mittelmeer-Diät Dinkel- oder Vollkorn-Ciabatta besser geeignet.
  • Früchte statt Frittiertes
    In Fett Gekochtes und Frittiertes wie die kretischen Loukoumades (Honigbällchen) sind wahre Kalorienbomben. Kreta bietet viele heimische Fruchtsorten, die sich besser in den Diätplan integrieren lassen.
  • Rotwein statt Ouzo
    Kalorienhaltige Schnäpse wie Ouzo, Raki und Metaxa sollten bei der Kreta-Diät nicht getrunken werden. Hin und wieder ein kleines Glas Rotwein verzeiht das Gewicht aber.

Fit auch im Urlaub

Neben der Ernährungsumstellung bedarf es mehr, um dauerhaft fit zu bleiben. Ein gesunder Lebensstil ist immer nur durch ein Zusammenspiel aus Ernährung, Ausdauertraining und Kraftsport möglich. Viele Übungen lassen sich leicht zuhause in den Alltag integrieren oder natürlich auch im Urlaub auf Kreta praktizieren. Anspruchsvolle Wanderungen in der Bergwelt der Insel bauen Kondition auf. Wer ins Meer springt, kann die Abkühlung gleich als Schwimmtraining nutzen. Danach lädt der Sandstrand zu einem Muskel kräftigenden Beach-Work-Out ein. Beachvolleyball, Badminton und Beachball sind einfache Sportarten, die gleichzeitig sehr gut zum Strandtag passen. Sporteinheiten sollten allerdings in den Sommermonaten nicht in der Mittagshitze ausgeübt werden. Morgen- und Abendstunden eignen sich besser für das Training.


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