Die Tamariske auf Kreta.

Tamariske (Tamarix articulata), Tamarisken (Tamaricaceae)

Verbreitungsgebiet/Lebensraum:

Gesamte Sahara bis Sahelzone. Mittelmeerraum. Sandige Böden. Sehr salztolerant.

Kennzeichen: Tamarisken treten in sehr unterschiedlichen Formen auf: als Baum bis 15 m oder als Büsche (mehr oder weniger dichtes Dickicht; im oberen Bild als stattliche Bäume beim Dorf und als Strauchwerk im Bachbett im Vordergrund); einjährige Stengel grün, Blätter zu Schuppen reduziert, was aussieht, wie wenn die grünen Zweige gegliedert wären. Blüten zart-rosa.

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Tamarisken am Campingplatz von Paleochora.

Blütezeit: Je nach Regenfall. Fundort: Weit verbreitet

Tamarisken sind zusammen mit Dattelpalme und Akazie der wohl wichtigste Baum der Sahara. Sie haben meist ein grau-grünes Aussehen, das zum Teil von Salz-Ausscheidungen an den Zweigen herrührt. Das Holz ist nicht sehr geschätzt als Brennholz, da es einen zu hohen Salzgehalt hat und nicht heiss verbrennt.

Die ganz grosse, wichtige Eigenschaft der Tamarisken ist jedoch ihre Salz-Toleranz. Wo immer Tamarisken wachsen, muss man mit einem erhöhten Salzgehalt im Boden rechnen.

In unserer Wanderregion trifft man oft Erdhügel an, aus welchen Tamarisken wachsen. Diese Hügel kommen dadurch zustande, dass die Zweige der Tamarisken wegen ihren schuppenartigen Blättern rauh sind. In verdorrten Zweigen, die sich unter einer Tamariske anhäufen, sammelt sich vom Wind verblasener Sand und Staub an und wird mit den Zweigen zusammen zu einer etwas Masse „verbacken“. Dies Masse wächst mit der Zeit unter dem Baum zu einem Hügel – die Tamariske tut in der Folge gut daran, wenn sie schneller wächst als der Hügel rund um ihre „Füsse“.

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