Ein Haus in Griechenland – eine gute Investition?

Von Wassilis Aswestopoulos

Guten Tag,

es ist Ihnen eventuell bekannt, dass die griechische Regierung ebenso wie die spanische vor wenigen Monaten eine Art Fahndung nach privaten Vermietern von Feriendomizilen betreibt. Ziel ist es, Steuern einzutreiben. Bislang ließ man die ausländischen Häuslebesitzer weitgehend unbehelligt, sie selbst konnten ohne massiven Aufwand auch nicht durch den Bürokratiedschungel durchblicken. Fakt ist, dass rein rechtlich nun alle Vermietungen per Mietvertrag beim zuständigen Finanzamt angemeldet werden müssen und dass ab dem ersten eingenommenen Euro Steuern fällig sind.

Ziel dieses Schreibens ist nicht etwa, der Steuerfahndung Hilfe zu leisten, sondern vielmehr journalistisch zu recherchieren, wie es um private Ferienhausbesitzer steht. Fühlen Sie sich informiert? Haben Sie Ihre Investition bereut? Sehen Sie sich durch Steuerfahnder an den Pranger gestellt? usw.

Sollten Sie daher gewillt sein, ein paar Fragen zu beantworten, dann ist zunächst einmal die Anonymität gewährleistet.

Beste Grüße

Wassilis Aswestopoulos
Journalist
kwa@aswestopoulos.de

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2 Kommentare

  1. ja tach auch,

    ich habe noch nichts bereut…wir sind auch noch nicht offiziell geoeffnet und vermieten auch noch nicht….daher kann ich dazu recht wenig beitragen.

    solte sich das aber aendern werden wir uns gerne an dieser diskussion beteiligen.

    sonnige gruesse

    yazufrendo

  2. Yia sou

    meiner bescheidenen Meinung nach vergallopiert man sich damit.
    Sicherlich sind Steuereinahmen im klammen Staat wichtig.
    Aber ich vermute, der finanzielle Aufwand zur Erhebung und Bearbeitung dieser Steuern bei den kleinen privaten Pensionen wird die Summe der Einnahmen übersteigen.
    Es ist doch gerade die ungeheure Bürokratie in Greece die hohe Kosten verursacht.
    Die ganze Bürokratie sollte abgebaut werden und alles vereinfacht werden.
    Das spart Kosten und setzt Gelder frei.
    Die Steuererhebung müsste übersichtlicher gestaltet werden, nachvollziehbar sein für jedermann und jede Steuererklärung sollte auf einen Bierdeckel passen.

    Aber es gibt zu viele Sonderregeln, kaum einer blickt noch durch.
    Und zu viel Freiraum für Reiche Leute, die sich auch bis jetzt recht gut vorbei gemogelt haben an einer Steuerzahlung.
    Und dann gibt es zu viele unsinnige Steuererhöhungen die genau das Gegenteil bewirkt haben. Ich denke zum Beispiel an die Mehrwertsteuer (23 %). Die Einnahmen aus dieser Steuer ist durch diese unsinnige Höhe noch unter die Einnahmen von vor 2010 gefallen, weil durch die Krise viele weniger Geld zur Verfügung haben und/oder arbeitslos geworden sind, Andererseits blockiert diese hohe Steuer Investitionen, Käufe, Umsatz.
    Bei der Mineralölsteuer schaut es genauso aus.
    Wie so oft gilt auch hier: Weniger ist mehr.
    Liebe Grüße

    Tom

    Aber trotzdem will ich bald aussteigen (maybe Tinos or Naxos) und die zweite Hälfte meines Lebens in Greece verbringen. Da es keine Arbeitsstellen gibt müsste ich mich wohl selbständig machen. Vielleicht mit einer kleinen Taverne oder Pension, grins.

Kommentare sind geschlossen.