Ein Interview mit Alexandra Gravas

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Niko : Was verbindet Alexandra Gravas mit Ärzte ohne Grenzen

Alexandra: Das gemeinsame Ziel, Menschen zu helfen. Man kann nur gemeinsam in einem Team etwas bewirken. Die Arbeit dieser Menschen ist fantastisch. Eine Organisation, deren Arbeit ich schon seit längerer Zeit verfolge und bewundere. Ich hatte schon seit längerem vor, etwas mit ihnen gemeinsam zu machen. Man muss immer nur den richtigen Zeitpunkt abwarten.

Niko : Welche griechischen Komponisten haben Dich als Kind geprägt

Alexandra: Als Kind vor allem Theodorakis. Meine erste LP war ein Geschenk meiner Eltern „Mikis Theodorakis greatest hits“. Ich habe damals nicht viel von der fantastischen Lyrik eines Seferis oder Elytis verstanden, die in Theodorakis Vertonungen zu hören sind, aber seine Melodien und die Schönheit der griechischen Sprache habe damals schon einen großen Eindruck auf mich gemacht. Als kleines griechisches Mädchen in Deutschland war das schon eine tolle Entdeckung, die mich sehr geprägt hat…bis heute! Als Teenager kam dann noch die Entdeckung von Manos Hadjidakis mit dem Geschenk einer anderen Lieblings-LP „Magnus Eroticus!!! Unvergessliche und zeitlose Musik!

Niko : Du vertrittst ein breites Spektrum an Stilrichtungen. Was würdest Du antworten, wenn man Dich nachts um drei Uhr wecken würde und fragt: „Was ist Deine Lieblingsmusik?“

Alexandra: Griechische!

Niko: Welchen Berufswunsch hattest Du als Kind?

Alexandra: Tja, klingt zwar banal, aber ist die volle Wahrheit: Sängerin!!! Ich konnte immer schon singen und das auch noch richtig. Durch meine Stimme war ich immer etwas Besonderes für meine Freunde, Schule, Umfeld…Das mag man ganz besonders als Kind. Und ausserdem konnte ich das am besten…mit der Schule war das in der Anfangszeit nicht so rosig.

Niko : Deine erste CD ist sehr homogen gestaltet, Glückwunsch hierzu. Arbeitest Du an der nächsten?

Alexandra: Zur Korrektur. Es ist nicht meine erste CD-Produktion. Ich habe in vielen verschiedenen Projekten als Sängerin mitgemacht (& Mikis Theodorakis das symphonische Werk RAVEN-Weltpremiere)…Das Songbook 1/ On the wings of love ist meine erste PERSÖNLICHE CD, die schon sehr lange fällig war. Ja, ich arbeite zurzeit in Athen im Studio an meinem zweiten Songbook. Ich bin selbst gespannt, wo die Arbeit musikalisch mich hinführen wird.

Niko : Was sind Deine Pläne für die nahe Zukunft?

Alexandra: Das Jahr 2014 werde ich mit meinem Abschlusskonzert in Athen beenden. Für das kommende 2015 sind Konzerte in den USA, Mexico und Europa geplant.

Niko :  Du singst international. Du hast eine deutsche und griechische Vergangenheit. Was sind deine Lieblingsspeisen in Deutschland und Griechenland?

Alexandra: Wenn ich länger von Deutschland weg bin, dann vermisse ich meine leckeren Frühstücksbrötchen, Sauerkraut und eine leckere Currywurst! Und wenn ich länger von Griechenland weg bin, dann geht mein Gusto in Richtung Tarama & Feta & Fava…

Niko : Welche Frage würdest Du Dir selbst stellen wollen und wie lautet Deine Antwort darauf?

Alexandra: „Warum ein Benefizkonzert, indem du nicht nur singst, sondern auch fleißig mitorganisierst?“
Alexandra: Ein menschlicher Trieb des Nicht-Wegschauens, wenn es Mitmenschen gibt, denen es nicht gut geht. Geben können, ohne Etwas zurückbekommen zu wollen. Menschen vereinen, jeder mit seinem eigenen Talent, um gemeinsam etwas für Mitmenschen in Not zu tun. Es gab viele Male Zeiten in meinem Leben, wo ich Glück hatte, denn es gab Jemanden, der zur Hilfe kam. Und irgendwie möchte ich dies wieder zurückgeben eben mit dem was ich kann. Singen!

Alexandra vielen Dank für Deine Zeit. Wir sehen uns in Frankfurt und wünschen Euch viel Erfolg.

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