Ein paar Fragen an: Alexandra Eyrich

DAS INTERVIEW ZUM LESEFESTIVAL

Die Bambergerin Alexandra Eyrich arbeitet als Märchenpädagogin und Erzählkünstlerin professionell seit dem Jahr 2000 und hat heute die pädagogische & künstlerische Leitung der Akademie Vielfalt de luxe für Märchen, Pädagogik und Kultur in ihrer Heimatstadt inne.

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Alexandra Eyrich

Sie war mehrfach Studiogast in verschiedenen Rundfunkanstalten und ist im gesamt deutschsprachigen Raum auf Festivals und anderen (Groß-) Veranstaltungen zu hören. Projekte wie etwa die Inszenierung des Musicals „Dornröschen – Die gute Tat zur rechten Zeit“ oder die Buchillustration des Märchenbuchs „Trau dich träumen“ gehören ebenso zu ihrem Schaffen wie das Angebot von Weiterbildungen im Bereich „Märchen“ und „Interkulturelle Arbeit“, Event-Moderationen und anderen kreativen Projekten mit den unterschiedlichsten Zielgruppen. „So wähle!“ ist als Autorin ihr Debüt.

Neben ihrer umfassenden und abwechslungsreichen Bühnenarbeit ist sie als pädagogische Fachdozentin vieler Fortbildungs-Kampagnen i.A. des Bayerischen Sozialministeriums München in den Bereichen Coaching, Berufseinstieg und Vernetzungsarbeit zwischen Kita, Eltern und Schule tätig. Die ursprünglich gelernte Erzieherin und Fachtrainerin für Soziale Kompetenz tba (Psychotherapie HPG) ist überdies als Mit-Initiatorin der Kinder- und Jugendtrauerarbeit aktiv und mit dieser Thematik an der Universität Bamberg als Fachdozentin eingesetzt. Sie ist Gründungsmitglied des Verbandes der Erzählerinnen und Erzähler (Deutschland, Schweiz, Österreich) und aktiver Bestandteil der Initiative „Erzähler ohne Grenzen“. www.vielfalt-deluxe.de

Und hier ihre Antworten auf unsere Preisfragen:

1. Wenn Sie nur 5 Worte haben, um sich selbst zu beschreiben. Was würden Sie sagen?

Vielfältig, dynamisch, humorvoll, offenherzig, kreativ

2. Was war Ihr Lieblingsbuch als Kind und als Jugendlicher?

Anne of Green Gables

3. Was lesen Sie heute am liebsten?

Harry Potter, Gedichte von Rainer Maria Rilke und nach wie vor: Anne of Green Gables

4. Gibt es auch Bücher, die Sie nur gezwungenermassen gelesen haben?

Ja, z.B. die Schullektüre „Das Fräulein von Scuderi“… 🙁

5. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Geprägt durch das Erzähltalent meines Vaters war ich bereits in der Schule ganz heiß auf Deutschaufsätze und -klausuren (aber auch NUR auf diese!). Einer meiner Lehrer sagte einmal zu mir: „Du hör mal…. du solltest eine Inhaltsangabe schreiben – keinen Erlebnisbericht.“ Das trifft es ziemlich gut, denn mein Sprachvermögen rund um meine Phantasie war wirklich ziemlich grenzenlos, sodass ich zwar in der Schule großartige Geschichten aufs Papier brachte – gleichzeitig jedoch so manches Mal haarscharf an einer Themenverfehlung vorbeiging.

6. Welches Genre lesen Sie selbst am liebsten?

Biographien, Märchen (und deren Interpretationen) und alles rund um die europäischen Königshäuser

7. Wer ist für Sie der bedeutendste lebende Mensch?

Oh da gibt es einige… es sind all jene Menschen, die mir persönlich sehr nahe stehen und in deren Gegenwart ich noch nie Zeit umsonst vertan habe.

8. Wen bewundern Sie am meisten?

Sämtliche Frauen (bekannte und unbekannte), deren Kraft, innere Stärke und geleistete Pionierarbeit dazu geführt hat, dass ich heute meinen persönlichen Weg so frei, unabhängig, selbstbestimmt und gebildet gehen kann.

9. Wenn eine gute Fee vorbeikäme und Sie hätten drei Wünsche frei. Was würden Sie sich wünschen?

Weltfrieden, Gesundheit und einen plötzlichen Geldsegen…

10. Sie nehmen an einem dt.griech. Lesefestival teil. Erzählen Sie uns ein wenig über Ihr Verständnis des dt.-griech. Verhältnisses und wie Sie denken und was Sie sich für die Beziehungen beider Länder wünschen.

Seit einiger Zeit leite ich zusammen mit einer griechischen Kollegin in regelmäßigen Abständen eine Fortbildungskampagne. Schon oft waren wir auch im privaten Gespräch über die Beziehung der beiden Länder, was uns verbindet, was uns trennt, was wünschenswert sei…. usw… Es würde zu weit führen, alles hier niederzuschreiben, aber vielleicht so viel: Die beiden Länder unter dem Gesichtspunkt der Politik zu betrachten ist das eine. Der Aspekt der Völkerverständigung untereinander und persönlich von Mensch zu Mensch das andere.

11. Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Dass die gute Fee wirklich mal vorbeikäme… 😉

Die Interview-Fragen stellte unsere Freundin Edit Engelmann, die Initiatorin des ersten Lesefestivals auf Kreta.

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