Eine nationale Schande: Der Müll auf Korfu.

Unser TV-Tipp

Korfu: Die Lieblingsinsel der Kaiserin Sissi. Üppige Vegetation, mildes Klima, venezianische Architektur verbunden mit zahlreichen griechischen Mythen – all das macht die siebtgrößte Insel Griechenlands aus. Die Dokumentation begleitet die einzigartigen Leben verschiedener Menschen auf Korfu.

Von der Langstreckenschwimmerin mit dem Ziel irgendwann Non-Stop von Korfu nach Italien (110 Kilometer) zu schwimmen, über ein Mitglied im einzigen Krocket-Club Griechenlands, bis hin zu einem Pionier des Klippenspringens vor Publikum.

So unterschiedlich die Menschen auf der Insel südöstlich vom italienischen Stiefabsatz sind, so verschieden sind auch ihre Hobbies und Bestreben. Dimitris Aspiotis beispielsweise hat es sich zur Aufgabe gemacht die wenigen verbliebenen Menschen auf den Schwesterinseln Korfus regelmäßig mit Lebensmitteln und Post zu versorgen. Dafür fährt er auch bei stürmischer See mit seinem Boot raus aufs Meer.

Donnerstag, 16. August – 21 Uhr – NDR.

Unfassbar, was sich auf Korfu sonst noch so tut.

Bitte um Korfu: British Expat lädt Tsipras ein, die „Jewel“ -Insel zu besuchen. 

Müllhaufen an den Straßenseiten, Schlaglöcher auf Hauptstraßen, kaputte Ampeln und Pflaster oder gar keine Straßenbeleuchtung sind nur einige, aber sehr wichtige Probleme auf der Insel Korfu, dem Juwel des Ionischen Meeres.

Erschöpft von der miserablen Infrastruktur, der Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit der lokalen Behörden lädt ein britischer Expat Premierminister Alexis Tsipras nach Korfu ein, um mit eigenen Augen zu sehen, wie eines der beliebtesten Touristenziele in Griechenland zerstört wird.

In einem offenen Brief an den Premierminister, einem Brief, der exklusiv auf der Website keeptalkinggreece.com zusammen mit einigen Bildern eingereicht wurde , merkt Richard  an, dass er für alle Ausgaben für einen dreitägigen Ministerbesuch aufkommen wird, inklusive Unterkunft und Verpflegung sowie die Insel bereisen.

Hier der ganze Offene Brief.

Hier nur ein FB-Auszug von unserem Radio Korfu.

Peter Bonaventura Wir waren da und wir waren entsetzt. Wir kann man eine so schöne Insel so verkommen lassen ? Es ist eine Schande. Die Schuld dann noch auf die Touristen zu schieben ist sehr übel. !,5 Mio Touristen bringen ihr Geld auf die Insel und sorgen für Brot und Arbeit. Dafür können sie aber auch Gegenleistungen erwarten. Die kann man doch nicht auf eine Müllkippe setzen ! Führt den Umwelteuro ein. 1 – 2 Euro pro Tourist und Übernachtung und sorgt mit dem Geld für eine „RICHTIGE“ Müllentsorgung nach europäischem Standard! Schaut mal nach Italien oder Spanien, wie man das dort, bei gleichen Umweltbedingungen, so toll regelt😵😡🤮 !
 
Angelika Urhahn Stimmt. Wenigsten zum grossen Teil. Aber zuerst sollte man dem Bürgerneister ein taschenloses Hemd verpassen, denn Geld von der EU ist genug geflossen…nur eben…die verdammten tiefen Taschen 😠😠😠
 
Bild könnte enthalten: Baum, Himmel, im Freien und Natur

 

 

Angelika Urhahn Leider zeigt das Bild nur eine relativ harmlose Müllhalde. Speziell Richtung Kassiopi im Nordosten sind die zum Himmel stinkenden Halden hundert und mehr Meter lang.

Es gibt bereits reihenweise Stornierungen und wenn wir nicht hier leben würden…als Ferieninsel wäre das unsere letzte Wahl. Es gäbe dazu noch sehr viel zu sagen aber…das ändert an den bestehenden Zuständen leider nichts
 
Marianne Georgopanou Als man die Möglichkeit hatte eine Müllverbrennungsanlage auf Korfu zu bauen, haben alle Verantwortlichen nur an ihren Vorteil gedacht. Jetzt will man noch mehr Hotels bauen und den Tourismus verstärken, aber vorher sollte man damit beginnen, das Müllproblem dauerhaft zu lösen. Sonst bleibt der Tourist weg und die Hotel leer.

Barbara Richiger Was tun denn der Bürgermeister und sein Team konkret? Seine Statements sind bekannt, wo sind die Taten? Was können wir Touristen tun, ausser vor Ort wenig Abfall zu produzieren. Gibt es eine Petition an den Bürgermeister?

Nektaria Goudeli Leider der Bürgermeister ist schuld sowas dürfte einfach nicht sein die normale Bürger können nichts dafür die wollen nur arbeiten und ihren Geld verdienen 2 Recigling Werkstätten sind da und niemand setzt sich fort keiner interessiert sich dafür leider die sollen das ganze Müll vor den Haus von Bürgermeister absetzen. Oder ist es alles Absicht für die Insel zum Schaden ich verstehe das nicht das ist traurig

Angelika Urhahn Es ist einfach eine Schande. Aber was sollen die einfachen Menschen tun solange wir einen solchen Bürgermeister haben??? Alles zum Thema Müll. Hier bei Radio Korfu.

 

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3 Kommentare

  1. Das hat uns schon im Mai geschockt, wie viel Müll überall gelegen ist und wie stellten die Müllabfuhr gefahren ist. Waren gerade in Lefkada und da fährt jeden Tag der Müllwagen und in Nidri sind wirklich extrem viele Touristen zurzeit

  2. Viele Touristen – viel Müll. Bei einer Einwohnerzahl von 11,2 Millionen werden in diesem Jahr ca. 32 Millionen Touristen erwartet, die alle Müll produzieren.

  3. Ja, es stimmt, Korfu hat viele Besucher. Wir kennen die Insel seit 1975 und haben seit vielen Jahren ein Haus dort. Das Problem ist über die Jahre gewachsen in Folge politischer Laxheit und kurzfristigen Denkens der Lokalpolitik und hat jetzt (Sept. 18) eine Dimension angenommen, für die es nur ein Wort gibt: Müllnotstand! Es gibt keine Aussicht auf eine tragbare Lösung und die bisherige Antwort, den Müll am Straßenrand oder anderen Plätzen zu sammeln, führt zu einer immer dramatischeren Situation. Den Touristen die Schuld dafür zu geben wäre unfair. Hier hilft nur noch entschlossenes Handeln seitens der Zentralregierung. Dafür muss allerdings Herr Tsipras seine bisherige Haltung aufgeben, die Lösung den Korfioten zu überlassen. Die haben nämlich ihre Inkompetenz bereits unter Beweis gestellt.

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