Erste Liga: OFI Kreta zieht sich zurück.

OFI Kreta zieht sich aus erster Liga zurück

Aufgrund finanzieller Probleme zieht sich griechische Erst-Ligist OFI Kreta aus der nationalen Liga zurück.

Vereinspräsident Nikos Machlas hat diese Entscheidung jüngst gegenüber dem griechischen Fernsehen bestätigt. Dabei kritisierte er auch nach seiner Ansicht unfaire Entscheidungen der griechischen Liga. Dem Klub waren wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten bereits mehrere Punkte abgezogen worden. Die griechische Liga erfreut sich auf bei deutschen Wettfans großer Beliebtheit. Auf die Partien kann bei allen Buchmachern gewettet werden. Bigbetworld gehört zu den jüngsten Anbietern auf dem Sportwettenmarkt und belohnt Neukunden mit einem 100 Prozent Bonus von bis zu 100 Euro.

Punktabzug und Transfersperre

Der Verein geriet im Laufe der Saison in finanzielle Schwierigkeiten. Zunächst warf Trainer Gennaro Gattuso das Handtuch, dann flohen auch noch etliche Spieler. Aufgrund ausstehender Gehälter gab es seitens der Liga einen Abzug von bis zu 10 Punkten. Gleichzeitig führte eine Transfersperre dazu, dass der Verein im Januar keine neuen Spieler verpflichten durfte. Dennoch kamen neun neue Akteure, die allerdings vom Verband keine Spielgenehmigung erhielten.

So musste OFI Kreta die letzten Partien mit nur 15 Spielern über die Bühne bringen. Immerhin konnte der neue Trainer Nikolaos Anastopoulos die verbliebenen Akteure davon überzeugen trotz aller Widrigkeiten weiterzumachen. In einigen Spielen standen jedoch nicht genug Spieler zur Verfügung, um das Wechselkontingent auszuschöpfen. Trotzdem kam ein vorzeitiger Abschied für den Klub bisher nicht in Frage.

Keine Rücknahme des Punkteabzugs

Nachdem der griechische Verband nun endgültig entschieden hat, dass der Punkteabzug bestehen bleibt, gab Vereinspräsident Nikos Machlas nun doch auf. Auf einer außerordentlichen Pressekonferenz gab er den Ausstieg des Vereins bekannt. Das anstehende Spiel gegen PAS Giannina wurde abgesagt und die Spieler verabschiedeten sich unter Tränen von ihren Anhängern. Damit folgt OFI Kreta dem Klub Niki Volo, welcher bereits seit September als erster Absteiger feststeht. Auf der Pressekonferenz wurde der Verband von Vereinsseite scharf kritisiert. Während bei anderen Klubs über Unregelmäßigkeiten hinwegsehen würde, sei die Strafe für OFI Kreta völlig überzogen. Schließlich hätte der Verein als einziger seine Schulden mittlerweile komplett zurück gezahlt.

Ex-Trainer Gattuso leistet finanzielle Hilfe

Gennaro Gattuso

Der ehemalige Weltmeister Gennaro Gattuso zeigte auch nach seinem Rücktritt ein Herz für den Klub. Nachdem die Spielergehälter nicht mehr ausgezahlt wurden, half der Ex-Trainer seinen ehemaligen Schützlingen mit 50.000 Euro aus. In einem Interview sagte Gattuso, das einige Spieler nur wenig mehr als ein Angestellter verdienen würde. Aus Mitleid habe er deshalb entschieden, den Spielern unter die Arme zu greifen. Bereits in den Monaten zuvor hatte der Italiener finanzielle Verpflichtungen des Klubs übernommen, obwohl auch sein Gehalt nicht mehr vollständig ausgezahlt wurde.

Olympiakos zum 42. Mal Meister

Während sich der OFI Kreta aus der griechischen Super League zurückzog, feierte Olympiakos Piräus seine 42. Meisterschaft. Nach dem 4:0 Heimerfolg gegen APO Levadiakos ist der Rekordmeister bereits der Spieltage vor Schluss nicht vom ersten Platz zu verdrängen. Für den Serienmeister, bei dem die ehemaligen Bundesliga Profis Felipe Santana, Ibrahim Afellay, Omar Elabdellaoui und Kostas Fortounis unter Vertrag stehen ist es der fünfte Titel in Folge und der 17. in den letzten 19 Jahren.


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