Film- und Buchtipp: „Highway to Hellas“.

In Highway to Hellas reist Christoph-Maria Herbst im Auftrag seiner Bank undercover nach Griechenland.

Handlung von Highway to Hellas

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Unser Film- und Buchtipp

Jörg Geissner (Christoph Maria Herbst) ist alles andere als glücklich: Der spießige Kreditmanager soll nach Griechenland fliegen, um vor Ort zu prüfen, ob alte Kreditnehmer seiner Bank noch immer über die nötige Bonität verfügen. Nachdem er es nicht geschafft hat, sich aus der Affäre zu stehlen, begibt er sich also auf die Reise zu der kleinen Insel Paladiki. In Griechenland angekommen, muss er feststellen, dass die Bewohner der Insel ihn mit genau so vielen Vorurteilen strafen, wie er sie selbst gegenüber den Griechen hat.

Als die Inselbewohner dann auch noch spitz kriegen, was Geissners Beweggründe sind, schließen sie sich zusammen, um ihm das Leben zur Hölle zu machen. Der Supermarktbesitzer Panos (Adam Bousdoukos) und seine Freunde schicken Geissner von einem Ort zum nächsten, bis er sich gefühlt wirklich auf dem Highway to Hell(as) befindet. Schließlich nähern sich die Streithähne aber doch der Erkenntnis: So unterschiedlich sind wir gar nicht.

NEUER Starttermin: 26. November 2015 (ursprünglich 6. August 2015)
Regie: Aron Lehmann
Mit: Christoph Maria Herbst, Adam Bousdoukos
Genre: Komödie
Nationalität: Deutschland , Griechenland

Hintergrund & Infos zu Highway to Hellas

Der Film Highway to Hellas basiert auf dem 2014 erschienenen gleichnamigen Roman von Arnd Schimkat und Moses Wolff. Die Autoren sind neben Regisseur Aron Lehmann mit für das Drehbuch verantwortlich.

Von Sebastian Reimer am 13. September 2014, Kundenrezension bei Amazon

Dieses Buch ist nicht nur eine Liebeserklärung an das griechische Volk mit all ihren Liebenswürdigkeiten und Eigenarten, sondern auch eine Hommage an Freundschaft, Aufrichtigkeit, Klarheit. Auf oft sehr lustige Weise haben die beiden Autoren das Thema angepackt und fesseln den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Wie in einem guten Film wird man auf eine emotionale Reise voller Anarchie, Wortwitz, philosophischen Gleichungen, Liebe, Sentimentalität und Ernsthaftigkeit versorgt, ich musste sehr oft laut lachen, habe aber zugegebenermaßen auch ein paar Tränen vergossen. Tränen der Rührung, Tränen der Freude, Tränen intensiver Gefühle. Man hat auf jeder Seite den Geruch von Meer, griechischem Essen, Thymian und Ouzo in der Nase. Und es werden Sehnsüchte geweckt. Man möchte sich auf der Stelle verlieben, auf hügeligen Strassen mit dem Motorrad herumbrausen, gut essen, schmecken, ins Meer hüpfen, genauso frei sein wie die Griechen in diesem wunderbaren Roman. Und ich habe während des Lesens mehrere Dinge geplant:

1. Das Buch weiterempfehlen und vielen lieben Leuten schenken
2. Den Motorradführerschein machen
3. So bald es geht wieder mal nach Griechenland reisen
4. Das Buch noch einige Male lesen

Selten hat mich ein Werk so bewegt wie dieses.

Unsere Interviews mit

Arnd Schimkat und Moses Wolff


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3 Kommentare

  1. Hallo Jörg !
    Danke für die tollen Büchertips – werden angeschafft- der nächste Winter kommt bestimmt!
    Güße aus Tsivaras von Sophia ke Manolis

  2. Schon das Bild des eselreitenden Deutschen, der nach Griechenland reist, um die reformunwillingen Einheimischen umzuerziehen, ist eine Unterstellung, die ebendiese Einheimische nur schwer verschlucken dürften. Es passt aber genau ins grössere Bild, das sich der deutsche Durchschnittsbürger gerne von den Griechen macht.

  3. 2x Film geguckt / 1 x mit Autorenlesung, Buch gelesen
    kann man beides nur weiter Empfehlen
    Mit dem Eselreitenden Deutsch ist sicher etwas übertrieben,
    aber betrunken über die Insel ( mit betrunkenen Kreta Taxifahrer )
    war jedenfalls vor der Euro Einführung gar nicht so selten..:-)
    auch der Minimarket und sein Betreiber sehr authentisch…

Kommentare sind geschlossen.