Geburtstage – 1. Juni: Ron Wood

Heute gratulieren wir mal wieder einem absoluten Urgestein der Rockmusik, denn einer der legendären Rolling Stones hat heute Geburtstag: Ron Wood

Grund genug, sich mal abseits der wildesten Schlagzeilen mit seinem bisherigen Leben zu beschäftigen, finden wir. Also haben wir im WWWeb und bei Wikipedia, wie auch in unseren eigenen Erinnerungen gestöbert, und raus kam folgende Zusammenfassung:

Ronald „Ron“ Wood, auch „Ronnie“ Wood wurde am 1. Juni 1947 in Hillingdon, London geboren und ist ein britischer Rockmusiker, der als Mitglied der „Faces“, der „Jeff Beck Group“ und seit 1975 der „Rolling Stones“ bekannt ist. Er spielt Gitarre und E-Bass.
Geboren als Sohn einer armen Roma-Familie am westlichen Stadtrand von London, fand seine Kindheit auf Schleppkähnen und in Sozialbau-Siedlungen statt. Als der junge Ron seine Musikalität als Berufung entdeckte, waren in seinen Kreisen nicht nur Alkohol, sondern auch Drogen „das Normale. Marihuana, Kokain, Heroin – glücklicherweise habe ich mir aber keine Spritzen gegeben. Das hat mich wohl gerettet“, sagte er der liberalen Zeitung „The Independent“. „Viele meiner Freunde sind so kaputtgegangen.“
Ron Wood begann seine Karriere als Musiker in den 1960er Jahren als Mitglied der englischen Band „The Birds“. Nach einem kurzen Intermezzo im Jahre 1967 mit Santa Barbara Machine Head spielte er mit der Jeff Beck Group und zeitweise parallel auch mit der Band „The Creation“.
Nachdem diese sich 1969 auflöste, trat er zusammen mit Rod Stewart, der auch Mitglied der Jeff Beck Group war, den Small Faces bei, die sich später in „The Faces“ umbenannte.
Die Faces trennten sich 1975. Bei den Faces bildete Ron Wood zusammen mit Rod Stewart ein ähnliches Duo wie Mick Jagger und Keith Richards bei den Rolling Stones. Er schrieb viele Stücke der Faces und war auch an den ersten Solo-Alben von Rod Stewart als Gitarrist beteiligt.

Als die Stones einen Nachfolger für den im Dezember 1974 ausgeschiedenen Mick Taylor suchten, erinnerten sie sich an Ron, den Mick und Keith bereits bei seinem Solo-Album unterstützten und der am Stones-Song „It’s only Rock and Roll“ beteiligt war. Ende des Jahres 1975 wurde er zwar festes Mitglied der Band, war finanziell allerdings nur ein Angestellter mit einem monatlichen Gehalt. Vollwertiges Mitglied, also inklusive der entsprechenden Gewinnbeteiligungen am Unternehmen, wurde er erst im Jahre 1993. Während der Rolling-Stones-Konzerte 1976 hinterließ er nach Ansicht des Managements durchaus einen positiven Eindruck.

Und a propos „Eindruck“…. Hier: je oller, je doller! Aber seht selbst:

Behindert durch seine jahrelange Alkoholsucht war er jedoch außerstande, eine gefestigte Leadgitarrenposition, wie sie zuvor Mick Taylor hatte, einzunehmen. Diesen Part übernahm im Laufe der Jahre häufiger Keith Richards, der im Prinzip nie wirklich für die Rolle des Leadgitarristen vorgesehen war; galt er doch eher als „Human Riff“ (‚Meister der Rhythmusgitarre‘).

So blieb Ron Woods‘ Rolle bei den Rolling Stones die eines Rock-Gitarristen, außerdem sorgte er als Schlichter und Vermittler zwischen den zeitweiligen Streithähnen Mick Jagger und Keith Richards für Entspannung innerhalb der Band.

Anzumerken sind seine musikalischen Mitwirkungen an diversen Projekten, wie sein Auftritt in dem Konzertfilm „The Last Waltz“ von Regisseur Martin Scorsese sowie eine Performance zum 50-jährigen Geburtstagsevent für Bob Dylan im New Yorker Madison Square Garden. Anlässlich des von Bob Geldof 1985 initiierten Live-Aid-Konzerts zugunsten der Hungerhilfe für Afrika begleitete er, zusammen mit Keith Richards, Bob Dylan auf der Bühne in Philadelphia.

Hin und wieder begleitet er seinen alten musikalischen Weggefährten Rod Stewart und hat auch einige Solo-Alben aufgenommen.

Ron Wood ist auch ein talentierter Maler. Seine Bilder, die meist Mitglieder der Rolling Stones zeigen, wurden auf diversen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Jahr 2007 erschien seine Autobiographie „Ronnie“.

Radio Kreta gratuliert einem weiteren musikalischen Urgestein auf’s Herzlichste!

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