Geburtstage – 15. November: Anni-Frid Lyngstad.

Frida

Heute kann die Musikredaktion mit ziemlich gutem Gewissen behaupten, dass das Geburtstagskind des Tages wohl jedem irgendwie bekannt ist: Anni-Frid Lyngstad. Na, klingelt´s? Nur ein bisschen? Dann aber spätestens beim Künstlernamen „Frida“. Ah, jetzt, ja!

Das war doch die Brünette von ABBA… Stimmt!

Um das Akronym „ABBA“ zu bilden, wurde allerdings auf ihren Geburtsnamen zurückgegriffen – können wir verstehen, denn sonst hätten Agnetha, Benny, Björn und Frida ja vermutlich ABBF, FABB, BAFB oder BABF heissen müssen, und dass wollte wohl keiner. Verständlich.

Nun gut, nun hat also das eine „A“ von ABBA heute Geburtstag, und zwar den 72.!

Obwohl für sie bereits vor 4 Jahren, wie vom Sangeskollegen Udo Jürgens behauptet, das Leben erst richtig angefangen hat, geben wir Euch mal wieder einen kleinen Abriss über ihr bisheriges Leben und Wirken; weitere Details z.B. wie und warum sie unbeschadet aus dem finanziellen Desaster der „ABBA“-Abwicklung herauskam, ihre vollständige Diskografie und warum sie außerdem auch noch Prinzessin ist und überwiegend in der Schweiz lebt, findet Ihr bei Wikipedia & Co.

Anni-Frid Lyngstad Prinzessin Reuß von Plauen wurde am 15. November 1945 in Bjørkåsen bei Narvik, Norwegen als Anni-Frid Synni Lyngstad geboren und ist eine schwedische Sängerin norwegisch-deutscher Abstammung, auch bekannt als Frida, die von 1972 bis 1982 Mitglied der schwedischen Popgruppe ABBA war.

Anni-Frids Vater war ein deutscher Soldat, der im Zweiten Weltkrieg im norwegischen Narvik stationiert war. Sie lernte ihn aber erst 1977 kennen, nachdem die Jugendzeitschrift BRAVO Lyngstads Geschichte veröffentlicht hatte. Bis dahin hatte sie angenommen, ihr Vater sei in den letzten Kriegstagen gefallen.

Mit ihrer Großmutter Arntine kam Lyngstad Anfang 1947 als Kleinkind nach Schweden. Ihre Mutter verstarb im September 1947. Lyngstad wuchs bei der Großmutter zunächst in Torshälla, später in Eskilstuna auf. Mit zwölf Jahren begann sie in einer Musikband zu singen. Zwei Jahre später beendete sie die Schule und begann eine Ausbildung zur Schneiderin, die sie nicht abschloss.

Im September 1967 hatte Lyngstad ihren ersten Fernsehauftritt in der schwedischen Fernsehshow Hylands hörna. Es folgten mehrere Soloalben, mit denen sie in Schweden aber nur mäßigen Erfolg hatte. 1969 nahm sie mit dem Titel Härlig är vår jord am schwedischen Ausscheidungswettbewerb für den Grand Prix d’Eurovision teil und belegte Platz 4. 1968 lernte sie in einem Restaurant in Malmö den Musiker Benny Andersson kennen, den sie 1978 heiratete, sich allerdings auch 1981 schon wieder von ihm scheiden liess.

Ab 1973 feierte Lyngstad mit ABBA weltweite Erfolge, wie z.B. „Waterloo“, „Dancing Queen“, „SOS“, „Mamma Mia“, „The Winner Takes It All“ u.v.m.

1982 nahm sie als erstes ABBA-Mitglied außerhalb des Gruppenverbandes ein Album mit Phil Collins auf und widmete sich ihrer Solo-Karriere. Danach kam das Quartett aber nochmals für die Aufnahme der letzten beiden ABBA-Singles zusammen.

Aber auch ihre Solo-Karriere verlief recht erfolgreich – ihren größten internationalen Erfolg außerhalb von ABBA hatte sie unter dem Namen „Frida“ im Jahr 1982 mit dem von Phil Collins produzierten Album „Something’s Going On“.

Mitte/Ende der 1980-er Jahre zog sich Lyngstad aus dem Musikgeschäft weitgehend zurück – sie ließ sogar ihren offiziellen Fanclub auflösen – und wurde vor allem für wohltätige Zwecke, insbesondere den Umweltschutz tätig. Sie gründete die Umweltstiftung „Artister för miljö“ (Künstler für die Umwelt).

Radio Kreta gratuliert von Herzen und sagt „Thank your for the music, Anni-Frid“!

Übrigens: Frida kann auch Syrtaki auf schwedisch.

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