Geburtstage – 19. Februar: Falco.

Zu den wohl größten Exportschlagern Österreichs (wenn man von Arnold Schwarzenegger, dem Kaiserschmarrn, Peter Alexander und Udo Jürgens mal absieht) gehört mit Sicherheit der – nicht immer unumstrittene – Musiker „Falco“, zu dem bestimmt jedem irgendetwas einfällt. Falco würde heute seinen 60. Geburtstag begehen, wäre er nicht schon 1998 bei einem tragischen Unfall um’s Leben gekommen.

Zu seinem bunten und schrillen Leben zwischen Wahnsinn und Genie gibt es irrsinnig viel Information im www – sehr ausführlich könnt Ihr sein Leben und Schaffen z.B. auch bei Wikipedia nachlesen; hier nur ein paar Auszüge daraus:

Falco wurde am 19. Februar 1957 als Johann „Hans“ Hölzel in Wien geboren und war ein österreichischer Musiker. Er wird gelegentlich als „der erste weiße Rapper“ bezeichnet.
Er fing schon im frühen Kindesalter mit der Musik an, bereits im Alter von fünf Jahren wurde ihm bei einem Vorspieltermin an der Wiener Musikakademie ein „absolutes Gehör“ bescheinigt.

Falco

Die Schule beendete Hans Hölzel bereits mit 16 Jahren und leistete seinen freiwillgen Wehrdienst beim österreichischen Bundesheer.
Bereits in dieser Zeit spielte er E-Gitarre, wechselte dann aber zu seinem Lieblingsinstrument, dem E-Bass. Anschließend schrieb er sich zunächst am Wiener Musikkonservatorium ein, brach das Studium aber bereits nach einem Semester wieder ab, um „ein richtiger Musiker“ zu werden.

Bekannt geworden ist er uns allen sicher mit seinem größten Hit „Rock Me Amadeus“. Bereits sehr erfolgreich in den europäischen Hitparaden vertreten, stieg der Song Anfang 1986 in die Top Ten der US-amerikanischen Billboard-Charts auf, wo er schließlich am 20. März 1986 für drei Wochen Platz 1 belegen konnte, was zuvor keinem anderen deutschsprachigen Titel gelungen war.

Von nun an stand Falco eigentlich die „Eroberung“ des US-amerikanischen Musikmarktes offen, er hatte auch Angebote, sich dort niederzulassen und zu produzieren.
Während einer langen Welttournee im Jahr 1997, die ihn u.a. auch nach Japan führte, traf Falco allerdings, vom Heimweh geplagt, die Entscheidung, die Weltstar-Ambitionen zu beenden, weil damit noch längere Auslandsaufenthalte verbunden gewesen wären.
Er sagte in einem späteren Interview: „Ich hätte oftmals Gelegenheit gehabt, nach Amerika zu gehen. Ich habe es nicht getan, weil das Schönste an der amerikanischen Fahne die rotweißroten Streifen sind.“

Seine weitere Karriere erlitt zwischen den Jahren 1988 und ’91 Rückschläge, zwischen 92 und 94 triumphierte Falco dann aber wieder mit einem großen Comeback. Wie gesagt, alles im Detail im WWNetz nachzulesen.

Am 6. Februar 1998 starb Falco bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik – seiner Wahlheimat seit Anfang der 1990-er Jahre. Einmal gefragt, was er denn ausgerechnet in der Dominikanischen Republik mache, antwortete er: „Die Frage ist nicht, was ich dort mache, sondern was lasse ich hier für einen Blödsinn in der Zeit aus.“

Wenige Wochen nach Falcos Tod wurde das Album „Out of the Dark (Into the Light)“ veröffentlicht und entwickelte sich zu einem großen kommerziellen Erfolg. Das Album wurde allein in Deutschland und Österreich zwei Millionen Mal verkauft, die gleichnamige Single über 3,5-Millionen-mal.

Es folgten noch weitere posthume Veröffentlichungen, darunter das Album „Verdammt, wir leben noch“ mit bisher unveröffentlichten Titeln.

Zu Falco’s Lebzeiten wurden rund 60 Millionen seiner Tonträger verkauft.

Radio Kreta wünscht sich, noch zu Falcos Lebzeiten gratulieren gekonnt zu haben.


streamplus.de

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4 Kommentare

  1. …zur ergaenzung..

    sein Autounfall…er kam aus der Bar…war angetrunken und stand unter Drogeneinfluss…nachgewiesen im Obduktionsbericht…ignorierte den Verkehr auf der Strasse als er vom Parkplatz runter fuhr…sein Mitsubishi Pajero war nur noch Schrott…

    ich fuhr eine Woche nach seinem Unfall zufaellig an der Bar vorbei….sein Auto stand immer noch dort

    sonnige Gruesse von der Mirabello Bucht

  2. Danke Martin, das ist ja allgemein bekannt. Wir behalten uns aber vor, die unappetitlichsten und „reißerischsten“ Details, sowie oftmals „Skandale“ aus dem Privatleben der Geburtstags-Künstler außen vor zu lassen. Dafür sind die Quellen zum selbst nachlesen ja angegeben und verlinkt.
    Bei uns geht´s vorrangig um die Musik und das, was auch nach dem – wie auch immer gearteten – Ableben des Musikers davon bleibt.

Kommentare sind geschlossen.