Geburtstage – 24. April: Barbra Streisand

Heute feiert eine Sängerin, Schauspielerin und Musical-Darstellerin, die wohl jeder kennt, ihren 73.(!!!) Geburtstag: Barbra Streisand

Ja, genau, das ist die mit dem Silberblick und der großen Nase. Und einer wundervollen Stimme…

Wir sind mal wieder in die Tiefen und Weiten des WWWeb eingetaucht und haben ein paar Informationen aus ihrer recht bewegten Vita zusammengestellt – die ausführliche Bio-, Disko- und Filmografie findet Ihr u.a. bei Wikipedia.

Barbra Streisand wurde am 24. April 1942 in Brooklyn, New York als Barbara Joan Streisand geboren und ist eine US-amerikanische Musikerin und Filmschaffende. Streisand, die als Musicalschauspielerin begann, ist mit weltweit über 140 Mio. verkauften Alben eine der kommerziell und künstlerisch erfolgreichsten Sängerinnen in der Geschichte der modernen Unterhaltungsindustrie. Seit ihrem Durchbruch mit der Hauptrolle in dem Film „Funny Girl“ (1968) wird sie auch zu den Stars des neuen Hollywood gezählt und konnte sich seitdem mit eigenen Filmproduktionen und Regiearbeiten etablieren. Für ihre musikalischen Leistungen wurde sie mehrmals mit dem Grammy Award ausgezeichnet, außerdem gewann sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin (Funny Girl) und für den besten Filmsong (A Star Is Born) sowie mehrere Emmys, Golden Globe Awards und einen Special Tony Award. Sie ist die einzige Künstlerin, die in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten mit jeweils mindestens einem Album auf Platz 1 der US-Charts landete.

Barbra Streisand wurde in einer jüdischen Familie im Brooklyner Stadtteil Williamsburg geboren. Beide Elternfamilien stammen ursprünglich aus Österreich. Der Familienname Streisand wurde aus dem ursprünglichen Namen Streusand abgeleitet. Ein Jugendfreund war der spätere Schachweltmeister Bobby Fischer.

Am 29. Dezember 1955 nahm die 13-jährige Barbra Streisand zwei Lieder für ein Demoband auf. Eine der Einspielungen war „You’ll Never Know“, die man heute auf der CD-Compilation „Just For The Record“ wiederfindet.
Im Herbst 1957 war sie Honors Student (Schülerin mit hervorragenden Leistungen) in ihrem Jahrgang. Im Schulchor sang sie gemeinsam mit Neil Diamond, beide lernten einander allerdings erst viele Jahre später persönlich kennen (zur Zeit ihres gemeinsamen Duetts ‚You don’t bring me flowers‘) und sind bis heute befreundet.

Und hier besagtes, ganz wundervolles Duett:

Noch als Teenager begann Streisand als Nachtklubsängerin. Weil sie eigentlich Schauspielerin werden wollte, trat sie in dem Musical „Driftwood“ und einigen anderen Sommertheater-Produktionen (Summer stock) auf. Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits 1958, als sie am Clinton Theater in drei Stücken auftrat.
1961 hatte sie ihren ersten Fernsehauftritt in der „Tonight Show“. Den ersten Plattenvertrag unterzeichnete sie 1962 bei Columbia Records. Es folgten weitere Gastspiele im Fernsehen, etwa in der „Judy Garland Show“ 1963, wo sie „Happy Days Are Here Again“ und Judy Garland „Get Happy“ sang. Beide Songs wurden von Garland zu einem Duett arrangiert. Nach diesen Erfolgen brachte sie bereits im Herbst 1963 mit „The Second Barbra Streisand Album“ ihr zweites Album heraus. Mit ihrem ersten Album „The Barbra Streisand Album“ gewann sie 1964 zwei Grammys.

Ab 1961 bekam sie auch Engagements am Broadway. Ihre erste Rolle spielte sie in dem Musical „I Can Get It For You Wholesale“, eine weitere 1964 als „Fanny Brice“ im Musical „Funny Girl“.
Ihre ersten Schallplattenerfolge und der Hit am Broadway mit „Funny Girl“ brachten ihr einen mehrjährigen Fernsehvertrag mit der Fernsehanstalt CBS, die bis Ende der 1960er Jahre TV-Specials mit ihr produzierte. Höhepunkt dieser Shows war die Live-Aufzeichnung eines Konzerts im New Yorker Central Park vor 300.000 Zuschauern bei freiem Eintritt. Den Oscar für die beste Hauptdarstellerin gewann sie 1969 für „Funny Girl“, eine Verfilmung des gleichnamigen Musicals. 1970 wurde Streisand mit einem Special Tony Award für ihre Broadway-Karriere im vorigen Jahrzehnt ausgezeichnet.

Nachdem Streisand in den 1960er Jahren mit künstlerischen und sehr erfolgreichen Songs aus Broadway-Musicals und Interpretationen im Bereich traditioneller Pop- und Jazzstandards bekannt geworden war, wechselte sie 1969 mit dem Album „What About Today?“ erstmals in eine zeitgemäße musikalische Richtung unter Einfluss des Softrock und der Massen- und Jugendkultur. In den 1970er und frühen 1980er Jahren zählte sie mit ihrem unverwechselbaren, immer etwas dramatisch klingenden Gesangsstil zu den bedeutendsten Popsängerinnen, mit einem Repertoire zahlreicher Balladen, teilweise aus eigenen Filmsoundtracks.

Einen zweiten Oscar erhielt sie 1976 für ihre Komposition „Evergreen“ für den Film „A Star Is Born“. Sie war die erste Komponistin, die diesen Preis gewann. Im selben Jahr wurde sie mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame verewigt. Zwischen 1970 und 1980 erhielt sie mehrmals den renommierten AGVA Georgie Award der Vereinigung amerikanischer Varietékünstler für ihre Leistungen auf der Musikbühne.
1980 erschien Streisands kommerziell erfolgreichstes Pop-Album „Guilty„, das von den Bee Gees produziert und von der Welthit-Single „Woman in Love“ angeführt wurde.

Und dass sie nicht nur, aber auch vor allem in Duetts glänzt, davon könnt Ihr Euch hier nochmal überzeugen: Barbra im Duett mit „einer der schönsten Frauenstimmen der Welt“: Barry Gibb 😉

Erst mit „The Broadway Album“ kehrte sie 1985 zu ihren musikalischen Wurzeln zurück, als sie unter der Leitung Stephen Sondheims einige seiner schönsten Musicalsongs aufnahm. Das Album wurde ein Verkaufsschlager und brachte ihr 1987 erneut den Grammy Award für die beste weibliche Pop-Gesangsdarbietung ein.
Insgesamt veröffentlichte sie, einschließlich ihrer Filmsoundtracks, mehr als sechzig Alben, für die sie bis heute mit über 50 Goldenen, über 30 Platin- und mehr als 18 Multi-Platin-Schallplatten ausgezeichnet wurde, womit sie in den All-Time-Charts an zweiter Stelle vor den Beatles und den Rolling Stones steht und nur von Elvis Presley übertroffen wird.

Streisand führte bei mehreren Filmen Regie, etwa bei Yentl, bei dem sie als Produzentin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin tätig war. Die Beschäftigung mit dem in Yentl thematisierten Judentum zieht sich wie ein roter Faden durch Streisands Werke. Einen schlagenden Erfolg feierte sie 1972 in der weiblichen Hauptrolle des Filmes „Is’ was, Doc?“ unter der Regie von Peter Bogdanovich an der Seite von Ryan O’Neal.

Spätestens anlässlich ihres Konzertes in Wien am 23. Juni 2007 wurde bekannt, dass ihre sehr guten Deutschkenntnisse auf ihre familiäre Herkunft zurückgeführt werden können. Die Familien beider Eltern stammen aus Österreich. Daraus erklärt sich Streisands Scherz am Ende des Konzertes „Ich gehe jetzt auf eine Käsekrainer.“ Barbra Streisand engagiert sich seit 1986 mit der Streisand Foundation für zahlreiche Wohltätigkeitsprojekte.

Quelle: Wikipedia

Radio Kreta gratuliert von Herzen – weiter so, Barbra! Bitte. Danke.


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Ein Kommentar

  1. Barbara Streisand ist das perfekte Beispiel, dass Frauen mit Makeln doch durchaus sexy sein können. Happy Birthday. 🙂

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