Geburtstage – 25. August: Elvis Costello

Unabhängig davon, ob man Julia Roberts und Hugh Grant nun mag oder nicht ist wohl für jeden, der freiwilliger- oder unfreiwilligerweise „Notting Hill“ gesehen hat, zumindest ein Song im Ohr geblieben: „She“.

Mit genau diesem Song hat sich Elvis Costello zurückgemeldet – in altbekannter tränendrüsenbeanspruchender Weise, aber halt doch Herzschmerz-schön!!!

elvis-costello

Einer der vielen Gründe, auch diesem Künstler zum Geburtstag zu gratulieren und – mal wieder nur auszugsweise (vollständige Bio- und Diskografie wie immer bei Wikipedia, siehe hier: Seite „Elvis Costello“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. August 2010, 21:13 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Elvis_Costello&oldid=78129485) einen kurzen Abriss über sein Wirken und Schaffen zu geben.
Here we go:

Elvis Costello wurde am 25. August 1954 in London, Großbritannien als Declan Patrick Aloysius MacManus geboren und ist ein englischer Musiker.

Costello ist der Sohn von Ross MacManus, der in den 1950er und 1960er Jahren ein erfolgreicher englischer Sänger und Komponist war (Patsy Girl). Elvis Costello begann seine Karriere als New-Wave-Ausgabe von Buddy Holly, erste musikalische Gehversuche machte er mit Bands wie „Flip City“ oder den „Mothertruckers“. Er nannte sich zunächst DP Costello, bis er sich schließlich den Künstlernamen Elvis Costello zulegte.
1977 veröffentlichte er sein erstes Album My Aim Is True. Begleitband war die Band „Clover“, die in anderer Besetzung später als „Huey Lewis and the News“ bekannt wurde. Schon dieses erste Album schaffte es in die Top 40 der Billboard-Charts.

Zurück in England wurde Costello zum Produzenten von The Specials, einer der wohl erfolgreichsten englischen Ska-Bands neben „Madness“.

1984 trat Costello als Produzent der Folk-Punk-Band „The Pogues“ auf, mit denen er auch auf Konzerten auftrat und deren Bassistin Cait O’Riordan er anschließend heiratete.
Im selben Jahr erschien das Album „Goodbye Cruel World“, zu dem er 1995 bei der Neuveröffentlichung auf CD schrieb: “Congratulations! You’ve just purchased our worst album.” („Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade unser schlechtestes Album gekauft.“)

Erst 1989 konnte er mit dem Album Spike wieder einen größeren eigenen Hit landen. Die Single Veronica, auf der auch der Koautor des Songs Paul McCartney zu hören ist, wurde zu seiner erfolgreichsten in den USA. Auch auf dem folgenden Album Mighty Like a Rose (1992) sind (wie auch auf den Alben von Paul McCartney aus dieser Zeit) einige gemeinsame Songs von Costello und McCartney zu hören.
Costellos Interesse rückte in den 1990ern verstärkt in den Bereich der klassischen Musik. 2001 ging er den „umgekehrten“ Weg: In Zusammenarbeit mit der von ihm verehrten schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter veröffentlichte er mit dem „Album For the Stars“ einen der gelungeneren Ausflüge einer Klassik-Größe in die Popmusik.

Mitte der 1990er Jahre stellte Elvis Costello – der inzwischen zu einem gefragten Songwriter avancierte – vorwiegend Songs vor, die er ursprünglich für andere Künstler wie z. B. Johnny Cash, Dusty Springfield, Aimee Mann oder Roger McGuinn geschrieben hat.

Nebenbei komponierte er Beiträge zu den Soundtracks von „The Big Lebowski“ und „Notting Hill“.
Mit Easy-Listening-König Burt Bacharach nahm er 1999 „I’ll Never Fall In Love Again“ für die Musik zu Austin Powers 2 auf. Ein Jahr zuvor hatten die beiden das Album „Painted From Memory“ eingespielt und damit einen Grammy gewonnen.

2002 erschien mit „When I Was Cruel“ sein erstes Rock-Album seit 1995. Im selben Jahr ließ er sich nach sechzehn Jahren Ehe von der ehemaligen Pogues-Musikerin Cait O’Riordan scheiden. Das Ergebnis seiner neuen Liebesbeziehung zu Diana Krall ist „North“, eine Sammlung an Liebesliedern mit Klavier- und Orchesterbegleitung.
2003 heirateten Costello und die kanadische Jazzpianistin und Sängerin Diana Krall. Seit Dezember 2006 haben sie Zwillinge. 2004 trat Costello zusammen mit T-Bone Burnett bei der Oscar-Verleihung auf, um einen gemeinsam komponierten und für den Oscar nominierten Song für den Film „Unterwegs nach Cold Mountain“ zu präsentieren.

2003 erfolgte die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame.

Radio Kreta gratuliert und trällert „She – schubidubidubidu“ vor sich hin.

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