Syrtaki Tanz

Geburtstage – 3. Mai: James Brown

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Der legendäre „Godfather of Soul“ James Brown

Wer hätte es nicht schon mal gesungen, geträllert oder gegrölt und dazu einen verrückten Tanz aufgeführt (und sei es zur Werbung für einen Erdbeerjoghurt-gefüllen Schoko-Riegel)?

„I feel good!“ (dadadadadadadá!)

Dann tut das heute wieder, denn am heutigen 3. Mai jährt sich der Geburtstag des legendären „Godfather of Soul“ James Brown.

Grund genug, uns heute kurz mit seinem Leben zu beschäftigen, mal wieder unter Anleihe aus dem WWWeb, auch gerne immer mal wieder bei WWWikipedia, wo Ihr natürlich die weitgehend komplette Bio- und Diskografie dieses Ausnahmekünstlers nachlesen könnt:

James Joseph Brown wurde am 3. Mai 1933 in Barnwell, South Carolina geboren und war ein berühmter und einflussreicher US-amerikanischer Sänger und Songwriter, der als der „Godfather of Soul“ gilt. Dieses Jahr hätte er seinen 82. Geburtstag gefeiert.

Berühmt wurde er zwischen 1965 und 1985 u.a. mit „I Got You (I Feel Good)“, „Get Up (I Feel Like Being a) Sex Machine“ und „Living in America“.

Im Herbst 1974 trat er mit Miriam Makeba, B.B. King, „The Spinners“und „The Crusaders“ auf einem Großkonzert in Afrika auf. Es war Teil des Rahmenprogramms für den von Don King veranstalteten historischen Boxkampf „Rumble in the Jungle“ (dt.: „Der Kampf im Dschungel“) zwischen dem damaligen Schwergewichts-Weltmeister George Foreman und dem Ex-Weltmeister Muhammad Ali, der am 30. Oktober 1974 in Kinshasa (Zaire, heute: Demokratische Republik Kongo) stattfand. Die gesamte Veranstaltung war für das Selbstwertgefühl der indigenen Bevölkerung Afrikas von ungeheuerer Bedeutung, da bis zu jenem Zeitpunkt keine anderen Großereignisse wie Olympische Spiele oder eine Fußball-WM auf diesem Kontinent stattgefunden hatten.

James Browns Musik übte bedeutenden Einfluss auf Popmusiker wie Michael Jackson, Booker T. & the M.G.’s, „The Meters“, Sly Stone, George Clinton, Prince und viele andere aus. Auch viele Jazzmusiker, wie Grant Green und Idris Muhammad, nahmen Instrumentalversionen seiner Stücke auf. Der jamaikanische Reggaesänger Bob Marley coverte in den späten 60er Jahren auch einige seiner Songs. Miles Davis bekannte, dass während seiner „elektrischen Phase“ Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre James Brown ein prägender Einfluss für ihn gewesen ist.
James Brown´s Bedeutung für die Entwicklung der afro-amerikanischen Musik im Allgemeinen und insbesondere des Hip Hop ist kaum zu überschätzen.

Und hier mal James gemeinsam mit einer anderen Musiklegende: 

Neben seiner Karriere im Musikbetrieb wirkte Brown auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, sei es als Beiträger zur Filmmusik, sei es als Interpret seiner eigenen Stücke. Bekannte Beiträge dieser Art waren sein Auftritt als Showband in „Rocky IV“ mit dem Stück „Living in America“ sowie sein Auftritt als Reverend in dem Film „Blues Brothers“. Als einer der ersten afro-amerikanischen Musiker, die sich aktiv für die Rechte Farbiger in den USAeinsetzten, ist James Brown bis heute eine Symbolfigur schwarzen Selbstbewusstseins.

James Brown wurde 1986 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. 2006 ehrte die Stadt Augusta, in der er aufgewachsen ist, James Brown, indem sie das „Augusta Civic Center“ in „James Brown Arena“ umbenannte.

James Brown hatte in beiden Filmen der „Blues Brothers“ einen wichtigen Auftritt als Reverend Cleophus James aus Little Rock. Diese Auftritte verhalfen ihm zu einem Comeback.
Auch in dem Spielfilm „Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts“ ist er zu sehen.
Er hatte unter anderem auch Gastauftritte in „Miami Vice“.

James Brown starb in der Nacht zum 25. Dezember 2006 an Herzinsuffizienz, offenbar als Folge einer verschleppten Lungenentzündung.

Radio Kreta gratuliert posthum einem der ganz prägenden Musiker unserer Zeit. We feel good!


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