Fischerboot1

Gedanken zum Sonntag

Der Sonntag (althochdeutsch sunnun tag oder ahd. frôn(o)tag für ‚Herrntag‘, lateinisch dies solis „Tag der Sonne“ und dies dominica, griechisch κυριακή ημέρα (kyriaki emera) „Tag des Herrn Jesus Christus“ ist heute im deutschsprachigen Raum[1] der siebte Wochentag, kulturhistorisch aber im jüdisch-christlichen Raum der erste Wochentag.

Gesetzliche Regelungen
Praktisch alle europäischen Länder haben gesetzliche Einschränkungen der Sonntagsarbeit. So ist die Sonntagsruhe auch in Deutschland gesetzlich geregelt und geht in ihren Ursprüngen auf die Gewerbeordnungsnovelle vom 1. Juni 1891 von Kaiser Wilhelm II. zurück.

Besonderes
Der Hamburger Fischmarkt, der an Sonn- und Feiertagen abgehalten wird, beginnt um 5 Uhr, im Winter um 7 Uhr morgens und endet bereits um 9:30 Uhr. Die frühen Öffnungszeiten gehen auf den historischen Fischmarkt, der seit 1703 abgehalten wurde, zurück: der leicht verderbliche Fisch sollte an Sonntagen vor dem Kirchgang um zehn Uhr verkauft sein.

Der schottische Leichtathlet Eric Liddell weigerte sich als tiefgläubiger Christ bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris zum Vorlauf seiner Spezialdisziplin, des 100-Meter-Laufs, anzutreten, da dieser an einem Sonntag stattfand. Stattdessen wurde er überraschend und mit einem neuen Weltrekord Sieger im 400-Meter-Lauf, bei dem Vorläufe und Finale an Werktagen ausgetragen wurden. Diese Ereignisse wurden im 1981 erschienenen Film Die Stunde des Siegers (engl. Chariots of Fire) aufgegriffen.

In den Niederlanden verbietet ein Gesetz von 1954 das Fußballspielen vor 13 Uhr.

Quelle: Wikipedia

kreta81

Sonntag auf Kreta: Die Seele baumeln lassen, gut Essen und Trinken, gute Musik.

Quelle: Paleochora.


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