Hilfe für Hellas – Kommt! Hier! Her!

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Die Griechen sind pleite – na gut – zwischenzeitlich durch die Emissionen von 10-jährigen Staatsanleihen erst mal aus dem Gröbsten raus, aber Chaos kommt zurück – und wir können präventiv helfen! Tauschen wir unsere guten Euro doch einfach gegen Gyros, Raki, jetzt (Anfang März!!) schon angenehme Wassertemperaturen und warme Sonne. Und natürlich die omnipräsente Gastfreundschaft!
Es steht in der Tat nicht gut um unsere griechischen Freunde. Sie haben sich – wie so viele – wirtschaftlich verzockt und müssen nun einen Batzen Schulden in Milliardenhöhe abtragen – um gleich wieder Neue dafür aufzunehmen.

Darum sollten wir – statt Eulen – Euro nach Athen tragen. Noch besser nach Kreta, denn hier ist Griechenland noch viel ursprünglicher als im Europa-Athen. Kreta und Griechenland sind immer noch ein günstiges Reiseland – auch wenn die Steuern gerade erhöht wurden und der Liter Benzin nun mal schon ca. 1,50 Euro kostet.
Wir wollen aber nicht über Geld und sonstige schlechte Nachrichten berichten, sondern über das schöne Land, in dem wir unser knappes Geld gegen gute Leistung eintauschen können.

Ein paar Daten, um die Reise-Lust zu wecken: Zurzeit herrschen auf Kreta gut 20 Grad bei leichter Bewölkung und mäßigem Westwind. Fünf Liter guten Weines gibt’s ab 10 Euro, Zigaretten kosten ab 1,70 Euro pro Packung. Dazu einen Kaffee? Dann aber richtig: Er wird süß (gliko), etwas gesüßt (metrio) oder ohne Zucker (sketo) getrunken, entweder „me“ oder „choris gala“ (mit oder ohne Milch) und in einem kleinen Zinnkännchen – dem legendären „Briki“ – zubereitet.

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Für rund 10 Euro bekommt man in rustikalen Tavernen ein Drei-Gänge-Menü und danach gerne auch eine „Karafaki“ Raki und Obst auf’s Haus. Griechen trifft man zu jeder Tageszeit im Kafenion, denn ohne „Kafedaki“ steht das Leben hier still – geht gar nicht. (Einblicke in das Phänomen „Kafeníon“ findet Ihr auch hier bei Radio Kreta unter dem Schlagwort „Gleichberechtigung“…)

Unbezahlbar: die Herzlichkeit der Griechen, mit denen sie ihren Gästen begegnen.
Pessimisten munkeln schon „Wer weiß, wie lange das noch anhält?“ – aber selbst in der momentan angespannten Situation auf politischer Ebene: der Grieche an sich und der Kreter im Besondern können gar nicht anders als gastfreundlich sein. Hier verhungert, verdurstet oder erfriert niemand!

Kaló írthate sthn Krhth! Herzlich Willkommen auf Kreta!

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2 Kommentare

  1. Wir kommen in wenigen Wochen nach Kreta. Wir freuen uns darauf – besonders auf die uns schon gut bekannte Gastfreundschaft. Hoffentlich bleibt das auch dieses Jahr so. Trotz der politischen Probleme. Doch welches Land hat keine Probleme? Bei allen Problemen sollte die Sachlichkeit im Vordergrund stehen. Mit Populismus werden keine Lösungen gefunden.

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