Illegale Holzfäller in Griechenland

Griechischer Winter: Illegale Holzfäller auf der Jagd nach Brennholz
Deutsche Mittelstands Nachrichten | 22.11.11, 23:24 | 70 Kommentare

Die Griechen strömen in die Wälder des Landes und fällen Bäume, wo immer es geht: Unbezahlbare Heizölkosten treiben sie zu diesen illegalen Aktionen. Hält dieser Trend zum Massen-Holzeinschlag an, so könnte Griechenland 30 Prozent seiner Waldflächen verlieren.

Der Winter macht den Griechen besondere Sorgen. Die Heizölpreise wurden im Zuge des ersten EU-Sparpakets drastisch erhöht. Mit einer neuen Eigentums-Steuer, die mit der Stromrechnung erhoben wird, werden die Bürger zusätzlich belastet. Zwar haben die Arbeiter der Stromwerke erklärt, sich der Regierungs-Anordnung zum Strom-Abschalten bei säumigen Zahlern zu widersetzen. Trotzdem wissen viele Griechen nicht, wie sie die oft extreme Kälte überstehen sollen.

Also strömen sie massenweise in die Wälder Griechenlands aus und beginnen mit dem Fällen von Bäumen auf eigene Faust. „Jede Verteuerung von Heizöl führt zu einer Rückkehr zum Brennholz“, erklärte Evripidis Roumbas, Direktor des Pieria Forstamtes in Nordgriechenland, der Zeitung Kathimerini. Daher warnen griechische Forstämter in diesem Jahr mit Nachdruck vor illegalem Holzeinschlag, der massive volkswirtschaftliche Schäden zur Folge haben würde.

Quelle und hier geht es weiter: Deutsche MittelstandsNachrichten
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Um Paleochora herum kostet die Tonne Holz ca. 100€. Es wird von hier aus auch Holz per LKW nach Athen geliefert. Vorwiegend frisches, nasses Holz. Hat ja auch mehr Gewicht. Der Verkaufspreis liegt in Athen bei ca. 200€. 1 Tonne Holz reicht für ein kleines Haus bei diesen eisigen Temperaturen ca. 14 Tage. Dann ist der Ofen aus.

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