Jetzt weiß es auch die Wissenschaft: Griechischer Kaffee könnte der Schlüssel für ein längeres Leben sein

Wie GreekCityTimes.com heute berichtet, könnte (wir wussten es schon immer!) eine Tasse griechischen Kaffees am Tag der Schlüssel zu einem längeren Leben sein.

Griechischer Kaffee – natürlich entsprechend zubereitet – ist reich an Polyphenolen und Antioxidantien ist und enthält nur eine moderate Menge an Koffein.

Amerikanische Wissenschaftler haben demnach kürzlich neue Beweise dafür gefunden, dass Kaffee schützende Wirkungen gegen Herzversagen und Schlaganfall hat. Den Forschern zufolge gab es für jede zusätzliche Tasse Kaffee, die pro Woche getrunken wurde, eine Verringerung des Risikos für Herzversagen um 7% und eine Risikoreduktion von 8% für einen Schlaganfall.

Lollo und Niko im Kafenio Cosmogonia. Macht einen gesunden Eindruck.

Eine detailliertere Untersuchung wurde vor ein paar Jahren von „Vascular Medicine“ durchgeführt, in der Forscher herausfanden, dass ältere Bewohner der griechischen Insel Ikaria, die mindestens einmal am Tag den auf traditionelle Weise zubereiteten griechischen Kaffee tranken, eine bessere kardiovaskuläre Gesundheit zeigten. (Ikaria wurde als eine der Regionen dokumentiert, in denen die Menschen weit über 90 Jahre alt werden, mit einer signifikant höheren Rate als der Rest des Wortes.)

Kaffee ist wichtig!

Kaffee scheint also gut für das Herz zu sein, da dieses Getränk einen hohen Anteil an schützenden Antioxidantien und Polyphenolen enthält. Was jedoch den griechischen Kaffee gegenüber anderen Kaffeesorten bzw. Zubereitungsarten überlegen macht, ist seine Konzentration und Zubereitung, durch die quasi ein „Doppelpack“ schützender Komponenten direkt mitgeliefert wird.

Griechischer Kaffee wird kurz aufgekocht, wodurch der berühmte „Kaimaki“ (Schaum) entsteht, der dem Kaffee eine reichhaltige Cremigkeit verleiht. Der Prozess des Kochens des Kaffees extrahiert viel mehr Nährstoffe aus den Kaffeebohnen als die Filtermethode. Darüber hinaus besteht der griechische Kaffee aus Arabica-Kaffeebohnen, die zu einem sehr feinen Pulver zermahlen werden und somit mehr konzentriertere Antioxidantien als eine Tasse „normalen“ Kaffees liefern. Noch dazu enthält der griechische Kaffee weniger Koffein als andere Kaffeesorten.

Kaffee ist gesund. Oliven auch.

Der griechische Kaffee ist reich an Chlorogensäure, Polyphenolen, lipidlöslichen Substanzen und anderen herzgesunden Verbindungen – darüberhinaus ist erwiesen, dass griechischer Kaffee die Arterien schützt, das Risiko für Diabetes senkt und die allgemeine Immungesundheit fördert.

Kali Parea

Laut dieses Berichtes wird in Griechenland Kaffee in der Regel drei- oder „vielmehrmal“ täglich aus kleinen Tassen getrunken. Im Allgemeinen enthält jede Tasse nur etwas mehr als 100 mg Koffein, man nippt (oder schlürft – aaaaaaaargh!!!) auch gerne langsam daran – meist in Gesellschaft von Familie und/oder Freunden – also auf jeden Fall in „kali paréa“ (καλή παρέα), in guter Gesellschaft.

Und dazu ist es egal, wo der Verzehr stattfindet: am Küchentisch, im Kafeneion oder auf der Straße. Ein Teil der gesundheitlichen Vorteile, die über das Getränk selbst hinausgehen, kann auch mit dem gemächlichen Tempo –  der „siga-siga“-Mentalität des griechischen Lebens – verbunden sein, was natürlich auch dazu beiträgt, den allgemeinen Stress zu reduzieren. Und damit gilt als bewiesen, dass griechischer Kaffee und die gesamte Kultur drumherum wirklich großartig für Herz und Seele ist!

Radio Kreta – Kaffee ist wichtig!

Post to Twitter Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

Ein Kommentar

  1. Moin und Kalimera, auch wenn man das in Griechenland und Kreta nicht gerne hört, der griechische Kaffee kommt ursprünglich aus der Türkei. Bis vor einigen Jahrzehnten wurde der Kaffee Tourkikos oder Aravikos (nach der geglaubten Herkunft des Kaffees) genannt, mittlerweile ist der Begriff türkischer Kaffee ein Fauxpas; seit der Zypernkrise 1974 gilt der Slogan: “Wir nennen ihn griechisch“.

    Guten Rutsch, kv

Kommentare sind geschlossen.