Krisen-Kunst in Griechenland: Angst um die Zukunft

Kein Ausweg. Wir sind in Griechenland. Menschen, gefangen in der Falle der Hoffnungslosigkeit. Wie reflektieren die griechischen Künstler die seelischen und sozialen Traumata der Depression? Welche Auswirkungen haben Arbeitsplatzverlust und Perspektivlosigkeit auf Gefühle und Gedankenwelt der Griechen?

Auf den musikalischen Spuren der Komponistin Anna Stereopoulou wirft sich Solo-Tänzerin Marianna Tsaggaraki in die leere Welt existentieller Einsamkeit: eine Falle der Furcht – die sich in Aggression verwandelt. Eremus – Wüstenei. Die Performance in Athen ist ausverkauft. Katharsis: die blutigen Ketten der Bedrängnis fallen, am Horizont ein Hoffnungsschimmer.

Die Mittelschicht zerfällt, die Unterschicht verelendet. Vielleicht verstehen Künstler die Veränderungen einer Gesellschaft besser als Import-Export-Statistiker. Über soziale Netzwerke schaffen wir es, Kontakt mit Bleeps aufzunehmen. Der Konzeptkünstler malt allegorische Wandbilder voller Politik und Poesie.

Seine Ansicht ist düster: “In der Vergangenheit lebten wir hier in einer wirklich aufgeschlossenen, offenherzigen Gesellschaft. Jetzt werden die Menschen abweisend und kalt.”

Quelle und mehr davon gibt es bei: Euronews.com.

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