Mezé – Ein Kochbuch: Portulak haltbar machen

Wie bereits erwähnt, haben wir in unserem Naturgarten auch zwischen Mai und Oktober jede Menge Portulak – das geniale (Un-)Kraut. Und wir haben es in solch rauhen Mengen, dass wir uns natürlich zu allererst mal gefragt haben, wie man das Zeugs haltbar machen kann – man ist ja schließlich nicht nur Jäger, sondern durchaus auch Sammler(in) und für die Wieder- und Weiterverarbeitung allen Essbaren jederzeit zu haben.

Wie allerdings ebenfalls bereits erwähnt, kann man Portulak nicht einfrieren (unsere bevorzugte Haltbarkeitsmachungsart). Aber man kann ihn einlegen – und zwar ganz individuell nach eigenem Gusto.

Und deswegen wollen wir heute gerne unsere bevorzugte „Einmach“methode mit Euch teilen – vielleicht treffen wir damit ja den Geschmack des Einen oder der Anderen…

portulak
Wächst hier in rauhen Mengen: Portulak

Wie gehabt hier erst mal die Zutaten:

  • frisch geernteter Portulak, gerne in rauhen Mengen
  • Olivenöl
  • Balsamico-Essig und/oder frischer Zitronensaft
  • frische Knoblauchzehen, ganz oder frisch zerquetscht
  • nach Belieben Salz, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und – ebenfalls nach Belieben – Zucker, Ingwerpulver und frisch gemahlener Koriander
  • Wasser zum Verdünnen, falls geschmacklich von Nöten

Die meiste Arbeit macht das Sichten, Sortieren und Waschen des Portulaks, denn das ist wirklich ein Gefummel – lohnt sich aber! Mehrmalige Spül- bzw. Badegänge des (Un-)Krautes sind meist erforderlich, eben bis kein Schmutz mehr im Wasser zurückbleibt.

Dann – je nach Belieben, entweder die ganzen „Äste“, oder halt die abgepflückten „Sträusschen“ abtropfen lassen und in der Zwischenzeit das Dressing zubereiten. Dazu aus o.g. Zutaten – mal wieder ohne konkrete Mengenangaben, aber es ist halt mal wieder eine reine Geschmackssache… – eine Mischung fabrizieren und diese entweder in einem geeigneten Gefäß verquirlen, oder ein einem Frappé-Shaker mixen.

Den Portulak dann in ein geeignetes Konservenglas einfüllen und besagtes Dressing darüber geben, bis das Glas randvoll ist und mit dem Schraubdeckel komplett luftdicht verschlossen werden kann.

Das ganze dann am Besten für ein paar Tage „oberst zuunterst“ auf dem Deckel kühl stehen lassen bzw. bis zum Verzehr immer kühl halten.

Und so habt Ihr auch zwischen Oktober und Mai immer wieder einen schönen Snack, der sich auch ausgezeichnet mit getrockneten und eingelegten Tomaten, mit Nüssen und Kernen und mit Mizithra-Käse kombinieren lässt!

Und im Mai geht´s dann an die neue Ernte!

Radio Kreta – gute Tipps für ganzjährig gute Mezédes!


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Kostoula empfiehlt: Gebratene Lammleber mit Zwiebeln, Äpfeln und Kräutern.

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