Nützliches auf Kreta: Eine Lambretta.

Fahrzeuggeschichte

LAMBRETTA – das ist seit über sechzig Jahren ein Synonym für den Motoroller schlechthin. Es wurden alleine vom Stammhaus über 4 Millionen Exemplare gefertigt. Zusammen mit den Lizenzfertigungen in Europa, Südamerika und Indien gehörte die Lambretta zu den meistgebauten Zweirädern der Welt.

Begonnen hat alles 1945 im italienischen Mailand…und zwar bei der Firma INNOCENTI. Ursprünglich stellte Innocenti Stahlrohre her und fertigte während des Krieges unter anderem Munitionshülsen und Fahrzeugteile in BMW-Lizenz.

1945 wurde der Ingenieur Pierluigi Torre mit dem Entwurf eines Scooters beauftragt. Der Name stand als erstes fest: das Fahrzeug sollte Lambretta, nach dem Fluß Lambrate im Ort, heißen. Das Ergebnis war ein günstiger Motorroller mit gekapselter Triebsatzschwinge und einem Stahlrohrramen. Das später bekannte Blechkleid beschränkte sich erst auf einen Spritzschutz vor den Füßen.

Lambretta Koudouras
Die Lambretta von Sotorios aus Kountouras

Die Ausstattung der zweitaktbetriebenen Roller reichte vom 125-ccm-Motor mit 4,3 PS der ersten Modelle, bis zum 200ccm Triebwerk mit 12 PS zu Ende der Entwicklung 1971.

Der Erfolg der Lambretta stellte sich bald ein, und schon bald vergab Innocenti neben der eigenen Produktion Lizenzen weltweit, so z.B. in Deutschland an NSU, in Spanien an Serveta und in Indien an SIL. Die Lambretta-Modelle zeichneten sich immer durch besonders hohe technische Qualität und Innovation aus. So gehörten Fahrzeuge aus dem Hause Innocenti zu den ersten mit E-Zündung und Scheibenbremse.

Quelle:


streamplus.de

Auch nett: Kreidler Florett.

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