Riskante Fahrt in Griechenland: 700.000 Fahrzeuge nicht versichert

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Der Oldtimer von Marios Chalkiadakis in Matala

Die Wirtschaftskrise setzt den Griechen stark zu. Laut der statistischen Behörde in Griechenland leben bereits Millionen Menschen in Armut. Auch für die, die sich noch ein Auto leisten können, werden die Zeiten immer riskanter. Wegen der dramatischen Finanzlage fahren nach Angaben von Behörden und Versicherungen gut 730.000 Fahrzeuge nämlich ohne Versicherung in dem Mittelmeerland herum.

Diese Zahl sei durch zahlreiche Kontrollen ermittelt worden, sagte der Chef des Verbandes der griechischen Autoversicherungen, Dimitrios Zorbas, im Rundfunk.

In den kommenden Tagen sollen alle Inhaber unversicherter Fahrzeuge einen Brief erhalten. Anschließend müssten sie umgehend ihre Fahrzeuge versichern und eine entsprechende Strafe zahlen, hieß es. „Sie müssen es als eine Maßnahme zu ihrer eigenen Sicherheit sehen“, sagte Zorbas.

Einkommen dramatisch gesunken

Wegen der harten Sparmaßnahmen in dem Euro-Krisenland sind die Einkommen der Griechen nach Schätzungen der Gewerkschaftsverbände seit 2009 im Schnitt um fast 30 Prozent gefallen. Nach jüngsten Angaben des griechischen Verkehrsministeriums sind seitdem rund 500.000 Autos abgemeldet worden, um die Kfz-Steuer zu sparen.


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