Wiesbaden (dpo) – Nie wieder Nordic Walking! Das hat sich Holger Schnurps (44) aus Rambach bei Wiesbaden nach einem wahren Horrortrip geschworen.
Vergangenen Samstag startete der sportlich aktive Familienvater zu seiner wöchentlichen Runde Nordic Walking. Nach ungefähr 500 Metern brach jedoch Schnurpsens rechter Nordic-Walking-Stock (Materialermüdung) und das Unglück nahm seinen Lauf: Aufgrund mangelhaften Antriebs rechterseits verlor der Trendsportler die Kontrolle über seine Walkrichtung und war nunmehr lediglich imstande, nordic in Kreisen mit einem Radius von mehreren 100 Metern zu walken.
Vier Tage lang zog Holger Schnurps seine Kreise, drei Mal passierte er in dieser Zeit um Hilfe rufend sein eigenes Haus. Doch bevor seine Frau oder einer der Nachbarn reagieren konnte, walkte der 44-jährige bereits wieder nordic in Richtung Wald.
Erst in den gestrigen Abendstunden konnte er von einem Polizeisuchtrupp mit einem beherzten Schuss aus dem Betäubungsgewehr gestoppt werden und befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung. Gegenüber dem Postillon kündigte Schnurps, der fast verdurstet wäre, an, er wolle in Zukunft nur noch joggen gehen, denn da sei man nicht von anfälligen technischen Hilfsmitteln abhängig.
Experten glauben, dass genau in diesem Moment deutschlandweit etwa 80 Personen genau das gleiche durchmachen wie Holger Schnurps, der Mann, der früher so gerne nordic walkte.
ssi; Foto oben: Holger Schnurps vor seinem Unfall (Anelli Salo).










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