„Tsunami“ trifft Chora Sfakion

Die schlechten winterlichen Witterungsbedingungen der letzten Wochen und Tage haben ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden: gestern abend traf ein „Tsunami*“ Chora Sfakion, wie Flashnews.gr berichtet. Hier findet Ihr auch eindrucksvolle Fotos.

Über das Ausmaß der Schäden, die die bis zu 5 Meter hohen Wellen angerichtet haben, konnte sich der Bürgermeister der Präfektur, Herr G. Protopapadakis noch nicht äußern – klar scheint aber zu sein, dass der dem Ort vorgelagerte Leuchtturm, der Leuchtturm am Hafeneingang, sowie Teile des Heliports Agia Roumeli zerstört sind.

Ausgelöst wurden die Wellen durch die starken Winde der letzten Tage.

Weiteres in Kürze.

Radio Kreta – immer gut informiert.

*Tsunami ist ein japanisches Wort. „tsu“ bedeutet der Hafen und „nami“ die Welle. Ein Tsunami ist folglich eine Welle, die besonders in Häfen und Buchten besonders markant ausgeprägt ist und dort oft große Verwüstungen anrichtet.

Ein Tsunami entsteht infolge plötzlicher Hebung oder Senkung des Meeresbodens oder durch das Hineinstürzen oder Abrutschen großer Erdmassen ins Wasser und breitet sich als aufeinander folgende, sehr langperiodische gravitative Meereswellen über große Entfernungen hinweg aus.

Tsunamis werden meist durch starke Erdbeben unter dem Ozeanboden angeregt. Seltener, aber oft nicht weniger gewaltig, sind Tsunamis infolge von Vulkanausbrüchen und aufgrund von untermeerischen Erdrutschen. Auch Einschläge großer kosmischer Projektile ins Meer können die Ursache für u. U. riesige Tsunamis sein; allerdings sind diese Ereignisse extrem selten.

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