Überleben in der Krise

– für Griechen mit Ratgebern aus der Zeit der deutschen Besatzung

Man stelle sich vor, es ist Markt – und die Leute haben kein Geld. So ungefähr sieht es im dritten Jahr der strengen Sparkurse in Griechenland aus.

Die Leute verzichten längst nicht mehr nur auf Urlaub, neues Auto oder Kleidung. Längst wird auch am Essen gespart. Der ältere Herr, der auf dem Markt lange vergleicht und bedenkt, ehe er kauft konstatiert schlicht: „Alles ist teurer geworden.“

Man kann sich heute nur noch die Hälfte leisten. Da haben Ratgeber Konjunktur. Solche, die daran erinnern, wie die Menschen anderhalb Generationen früher schlimme Zeiten überstanden haben. Im II. Weltkrieg. Vor allem dieses Buch mit dem Titel „Überlebensrezepte“. Das Leben der Leute von Athen während der deutschen Besatzung” ist ein Bestseller. Die Herausgegeberin hat alte Zeitungen studiert und fand, dass die Überlebenshilfen von damals den Athenern von heute auch in vielerlei Hinsicht nützlich sein können. Vor allem den sehr Armen und der Arbeiterklasse, die sehen müssen, wie sie mit ihrem Geld hinkommen.

In diesen Zeiten wird wieder Schmalhans Küchenmeister. Da hat ein junger Koch sich die Rezepte von damals vorgenommen.

Seine Kochsendung im Fernsehen ist ein voller Erfolg. Das Grundrezept lautet: Einfache, billige Zutaten, die satt machen. “Die Läden sind voll mit guten Nahrungsmitteln”, sagt er. “Aber die Leute müssen ihr Geld zusammen halten. Also essen sie wie zu Zeiten der deutschen Besatzung wieder mehr Bohnen.”

Quelle und ein Video dazu findet Ihr hier: Euronews

Zum Thema „Überleben“ gibt es bei Amazon zahlreiche Hilfe. Hier nur 4 von 3413 Artikeln.

Und hier ein einfacher Tipp von uns:

Glystrida-Suppe mit Bohnen

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Ein Kommentar

  1. Ich habe vor kurzem einen schönen Beitrag über Irland gelesen, das sich gerade erholt. Viele Menschen haben 25% weniger Gehalt, aber anscheinend sind viele überhöhte Preise, von Mieten bis zu Lebensmitteln stark gefallen: Angebot und Nachfrage

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