Milatos

Über 100 Flüchtlinge auf Kreta gestrandet.

Eine Gruppe von 113 überwiegend afghanischen Migranten ist auf Kreta gestrandet. Das berichten griechische Zeitungen heute. Die erste große Ankunft auf Kreta seit Beginn der Flüchtlingskrise.

Die 113 Flüchtlinge sind an einem Strand im Nordosten der Insel am Dienstag entdeckt worden, nachdem ihr Boot gestrandet war.

Kreta, Griechenland südlichste Insel, liegt nördlich von Libyen und Ägypten. Die Migranten sagten aus, sie hätten sich von Antalya an der türkischen Südwestküste aus auf den Weg gemacht. Die Entfernung beträgt in etwa 260 nautische Meilen.

Karte Fluechtlinge 2016

Warmes Wetter und ruhige See im Mittelmeer haben in den letzten Wochen bei der Zahl der Menschen zu einem Anstieg geführt, die versuchen, nach Italien zu gelangen, wo viele der Menschen-Schmuggler mit relativer Straffreiheit operieren.

Doch mit der viel längeren Reise nach Italien steigt auch das Risiko, an der Küste Kretas oder sonstwo zu stranden.

Eine andere Gruppe von 64 Migranten und Flüchtlinge, darunter 17 Kinder, landete bereits am vergangenen Freitag bei Milatos auf Kreta.


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„Wenn Leute kommen, auf einem brüchigen Boot, oder Schiffbrüchige, die im Meer herumtreiben, dann nimmst du ein Tuch und wickelst sie ein und rettest sie. Wenn du das nicht machst, dann verdienst du nicht, dass man dich als Mensch bezeichnet.“ – Yanis Varoufakis über die Flüchtlingssituation.

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2 Kommentare

  1. Oliver hat recht.
    Um jedoch zu vermeiden, dass überhaupt Flüchtlinge in diesem Ausmaß nach Europa kommen, muss die von Frau Merkel erfundene Willkommenskultur abgeschafft und in allen chaotischen Länder bekannt gegeben werden, dass es uns – hier den Griechen – selbst nicht so gut geht und wir – nach einer evtl. Rettung – nur eine sehr einfache Mölichkeit bieten können ein Leben in der EU zu gestalten.
    Leider gibt gerade die BRD ein total falsches Bild ab und bietet den Flüchtlingen mehr als ein einfacher Bürger je zu erwaerten hat.

Kommentare sind geschlossen.